Donnerstag, 23. Mai 2019
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

DAX lässt am Mittag kräftig nach - Ifo-Index schwächer als erwartet
FDP will Datenschutzbeauftragte für kleine Firmen abschaffen
Umfrage: Deutsche beklagen weniger Meinungsfreiheit
Kramp-Karrenbauer: Christliche Politik kann es nicht geben
Schäuble kritisiert Bundesverfassungsgericht
Österreichs Bundespräsident vereidigt Übergangsregierung
Hessen: Zwei Tote bei Verkehrsunfall auf B 255
FIFA-Weltmeisterschaft 2022 in Katar doch nur mit 32 Mannschaften
BGH: Gerichte müssen Härtefälle bei Eigenbedarf genauer prüfen
DAX legt zu - Lufthansa-Aktie lässt kräftig nach

Newsticker

12:37FDP will Datenschutzbeauftragte für kleine Firmen abschaffen
12:30DAX lässt am Mittag kräftig nach - Ifo-Index schwächer als erwartet
12:21Youtuber Rezo wirft Parteien "asoziales Verhalten" vor
12:07Habeck verlangt von Union endgültige Abgrenzung zur AfD
12:00Ursula Gather lobt neue Kultur im Thyssenkrupp-Aufsichtsrat
11:50Schriftstellerin Judith Kerr gestorben
11:42FDP-Chef kritisiert Grundrenten-Konzept der SPD
11:29Dieselskandal: Bosch muss 90 Millionen Euro Bußgeld zahlen
11:08Bericht: AKK bat Amthor persönlich um Replik auf Youtuber Rezo
11:03Deutsche Bank räumt Reformbedarf beim Investmentbanking ein
10:56Länder wollen Haltungsform auf Lebensmitteln mit Ei kennzeichnen
10:48Audi-Chef plant derzeit keinen Stellenabbau
10:33EU-Kommissarin Jourová hofft auf "Ibiza-Effekt" bei Europawahl
10:29Ökonomen warnen vor schmerzhaftem Strukturwandel in Kohlerevieren
10:24Prognosen: Modis Regierungspartei bei Wahlen in Indien klar vorne

Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Donnerstagmittag kräftige Kursverluste verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.950 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 1,8 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Papiere von Vonovia, Beiersdorf und Merck. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Ifo-Studie: Deutschland investiert wenig


Gleisende / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der deutsche Staat investiert verhältnismäßig wenig in seine Zukunft. Im internationalen Vergleich liege der deutsche Staat bei der Investitionstätigkeit "weit hinten", heißt es in einer Ifo-Studie im Auftrag der arbeitgebernahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), über die das "Handelsblatt" (Montagausgabe) berichtet. "Der deutsche Staat müsste seine Investitionstätigkeit um mindestens 40 Prozent erhöhen, um den OECD-Durchschnitt zu erreichen", sagt Studienautor Niklas Potrafke.

Im besonders wichtigen Bereich "Forschung und Entwicklung" betrage der Nachholbedarf sogar 70 Prozent. Die Ifo-Forscher haben in der Studie untersucht, wofür Bund, Länder und Gemeinden seit 1992 ihre Einnahmen ausgeben und diese mit der Investitionstätigkeit anderer Staaten verglichen. Demnach ist zwischen 1996 und 2016 der Anteil der investiven Ausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP) des deutschen Staates von 2,5 auf 2,12 Prozent gesunken. Die Staaten der Industrieländerorganisation OECD wenden im Schnitt hingegen mehr als drei Prozent für Investitionen auf. Insbesondere bei den Kommunen, die mit Abstand die meisten öffentlichen Investitionen stemmen, ist ein Investitionsstau aufgelaufen. Lagen die Investitionen der Städte und Gemeinden Anfang der 90er Jahre noch über dem Substanzverlust der Infrastruktur, fuhren sie sie bis Mitte der 2000er Jahre die Investitionen deutlich zurück. Seit den frühen 2000er Jahren ist die Abschreibung der Infrastruktur höher als die kommunalen Investitionen. Auch auf Landesebene zeigt die Studie problematische Entwicklungen auf. So geben die Länder für den Bereich Wohnungswesen, etwa den Städtebau, immer weniger Geld aus. Die Ausgaben sanken von 4,0 auf 1,4 Prozent. Bei den Ausgaben für soziale Sicherung und Gesundheit wende Deutschland dagegen "einen höheren Anteil" im internationalen Vergleich auf. Die Politik solle daher prüfen, "die Budgetzusammensetzung so zu ändern, dass in Zukunft mehr Mittel für öffentliche Güter und Investitionen aufgewendet werden", konstatieren die Studienautoren. Den Spielraum für höhere Investitionen "könnte durch eine Verringerung des Transfervolumens geschaffen werden".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 15.07.2018 - 18:15 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung