Samstag, 15. Dezember 2018
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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX im Minus geschlossen, zwischenzeitlich kräftigere Verluste habe bis zum Ende aber etwas reduziert. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.865,77 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,54 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Auf Wochensicht hat der DAX damit einen halben Prozentpunkt zugelegt und die seit Monaten andauernde Talfahrt vorerst nicht fortgesetzt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Giffey will weniger Gewinn für Pflegeheime


Franziska Giffey / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat die Betreiber von Altenpflegeheimen dazu aufgefordert, zugunsten einer besseren Betreuung auf Gewinn zu verzichten. Die geplante Pflegereform werde "nicht einfach, weil man dabei auch Pfründe antasten muss", sagte sie der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Zum Beispiel, weil für die Betreiber von manchen Pflegeheimen weniger Gewinn übrig bleibe.

Die Pflege müsse der Gesellschaft etwas wert sein. "Das wird auch etwas kosten. Da brauchen wir nicht drum herumzureden." Zugleich begrüßte die Ministerin, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an diesem Montag ihr Versprechen einlöst und in Paderborn einen Altenpfleger besucht, der sich in einer Fernsehdiskussion mit Merkel kritisch zu den Arbeitsbedingungen in der Pflege geäußert hatte. Die Regierung wolle die Situation verbessern und dem Beruf ein besseres Ansehen verschaffen, sagte Giffey. "Ich hoffe, junge Menschen sagen in zehn Jahren: Das ist ein cooler Job - spannende Aufgaben, gutes Einkommen, faire Arbeitsbedingungen und die Zeit, sich wirklich Menschen zu widmen." Zu den Plänen von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), vor allem Pflegekräfte aus dem Ausland anzuwerben, äußerte sich Giffey skeptisch. "Mein Fokus liegt im Inland", sagte Giffey. "Wir müssen sehen, wie wir unsere eigenen Potentiale heben. Wir müssen auch bei den Migranten schauen, die schon im Land sind - mit Fortbildung, mit einer besseren Anerkennung von Berufsabschlüssen." Gemeinsam mit Gesundheitsminister Spahn und Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hatte Giffey zuletzt eine "Konzertierte Aktion Pflege" ins Leben gerufen. Im Koalitionsvertrag ist unter anderem die Schaffung von Tausenden neuer Stellen für Fachkräfte in der Pflege vorgesehen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 15.07.2018 - 14:17 Uhr

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