Mittwoch, 20. März 2019
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Börse

Am Dienstag hat der DAX deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.788,41 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,13 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ermittelten mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren fielen deutlich besser als erwartet aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Weidmann warnt Bundesregierung vor gestiegenen Konjunkturrisiken


Deutsche Bundesbank / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann hat die Bundesregierung vor gestiegenen Konjunkturrisiken gewarnt. Das berichtet das "Handelsblatt" (Montagsausgabe) unter Berufung auf Regierungskreise. Zwar sei das Wirtschaftswachstum in Deutschland derzeit noch "intakt", die politischen Risiken für eine Konjunkturabkühlung würden aber "zunehmen", sagte Weidmann demnach in der Sitzung des Bundeskabinetts am 6. Juli, in der er zu Gast war.

Im Frühjahr hatte sich die gute konjunkturelle Lage in Deutschland eingetrübt. Die Exporte waren genauso rückläufig wie die Auftragseingänge der Industrie. Die Bundesbank hatte Mitte Juni ihre Wachstumsprognose für dieses Jahr daher von 2,5 auf 2,0 Prozent gesenkt. Die Eintrübung der Konjunktur falle stärker aus als zunächst erwartet, sagte Weidmann Teilnehmern zufolge in der Kabinettssitzung. Die neueren Zahlen belegten, dass die gute Wirtschaftsentwicklung in Deutschland nicht ewig so weiterlaufen könne. Als ein Risiko gilt die zunehmende protektionistische Handelspolitik der US-Regierung. Die Bundesregierung müsse sich daher auf schlechtere Zeiten vorbereiten, wird Weidmann von Teilnehmern zitiert. Dies gelte insbesondere deshalb, weil es noch längere Zeit dauern werde, bis sich die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) wieder in normalem Fahrwasser befinde. Daher könne sie im nächsten Abschwung kaum reagieren. Diese Aufgabe müsse vor allem die Finanzpolitik übernehmen, wird Weidmann zitiert. Allerdings haben auch viele Euro-Staaten aufgrund ihrer hohen Verschuldung nur sehr begrenzte Möglichkeiten, um einen Abschwung über höhere Ausgaben abzufedern, ohne dabei Vertrauen an den Finanzmärkten zu verspielen. Deshalb fordert auch der Internationale Währungsfonds (IWF) von den Euro-Staaten, die Haushalte in den jetzigen guten Zeiten zu konsolidieren.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 15.07.2018 - 13:31 Uhr

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