Donnerstag, 19. Juli 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Wälder in Norddeutschland leiden unter Wassermangel
Grüne kritisieren UN-Sicherheitsrats-Initiative von Maas
Udo Walz: Merkel macht ihre Friseurtermine selbst
Özdemir fordert rechtliche Integration des Islam
BAMF will abgeschobenen Asylbewerber aus Afghanistan zurückholen
Arbeitsminister Heil gegen Zerschlagung von Thyssenkrupp
Studie: Wohlstand in Deutschland stagniert seit 20 Jahren
DAX legt zu - Lufthansa vorne
Monopolkommission übt scharfe Kritik an Google
Maas will neue Initiative für europäischen Sitz im Sicherheitsrat

Newsticker

11:13Grüne kritisieren UN-Sicherheitsrats-Initiative von Maas
11:08Wälder in Norddeutschland leiden unter Wassermangel
10:52Blüm kritisiert fehlende Menschlichkeit in Asyldebatte
10:32Verfassungsbeschwerde gegen Nord-Stream-2-Bau erfolglos
10:17Bericht: Bahn-Chef Lutz soll Finanzressort abgeben
10:09Amnesty: Türkei muss Menschenrechten wieder Geltung verschaffen
09:51Ex-NRW-Verfassungsrichter nennt Abschiebung von Sami A. rechtswidrig
09:31DAX startet im Minus - Euro schwächer
09:16Grüne: Autohersteller werden Frist für Diesel-Nachrüstung reißen
08:55Höhere Erdbeerernte erwartet
08:42Thyssenkrupp-Interimschef wirbt um Vertrauen
08:23Weizenernte könnte nach Glyphosat-Ausstieg geringer ausfallen
07:57Kaum Nachfrage nach Prämie für E-Autos
07:43Krings nennt Bedingungen für Gefährder-Abschiebung durch den Bund
07:29Milchviehhalter fordern Merkels Unterstützung für Bauern

Börse

Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Donnerstag zunächst Kursverluste verzeichnet. Gegen 09:30 Uhr wurde der DAX mit rund 12.738 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 0,2 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Berliner Senat alarmiert über Datenschutz in der Charité


Charité / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Berliner Senat zeigt sich alarmiert über den Umgang mit Patientenakten an Deutschlands Vorzeigeklinikum Charité. Dem Nachrichtenmagazin Focus sagte ein Senatssprecher, Wissenschafts-Staatssekretär Steffen Krach (SPD) habe mit dem Charité-Vorstand und der Berliner Datenschutzbeauftragten bereits über die "Einhaltung des Datenschutzes und die schnellstmögliche Behebung der Beanstandungen an der Charité" gesprochen. Über das "weitere Vorgehen" werde es demnächst einen Folgetermin mit der Klinikleitung und der Datenschützerin geben.

Hintergrund sind Äußerungen von Karl Max Einhäupl, dem Vorstandschef der Charité, schreibt Focus weiter. Auf einer Sitzung des Unterausschusses für Datenschutz und Informationsfreiheit im Berliner Abgeordnetenhaus soll er schon 2017 schwere Verstöße eingeräumt haben, die damals nicht thematisiert wurden. "Und wenn wir gegen Gesetze verstoßen haben, haben wir das nicht mit bösem Willen gemacht, sondern (...) weil wir uns dessen nicht so bewusst gewesen sind", zitiert Focus den Mediziner aus dem entsprechenden Sitzungsprotokoll. Und weiter sagte Einhäupl: "Ich behaupte jetzt ganz frech: Wenn Sie irgendwo in Deutschland in solche großen Kliniken gucken, dann werden Sie erleben, dass es dort mindestens so schockierende Missachtungen gibt." Aus der Antwort des Berliner Senats auf eine aktuelle Anfrage des FDP-Politikers Marcel Luthe geht hervor, dass es an der landeseigenen Großklinik in der Vergangenheit jährlich "vier bis fünf Verdachtsfälle" einer Verletzung der ärztlichen Schweigepflicht gegeben habe. Die staatliche Klinik bescheinigte sich allerdings laut Senatsauskunft jedes Mal selbst, dass sich keine Schadensersatzpflicht ergeben hätte. Deshalb habe die Charité die betroffenen Patienten auch nie informiert. "Es ist schlicht abenteuerlich, wenn sich die Charité anmaßt, selbst zu beurteilen, ob ein Patient Schadensersatzansprüche gegen sie haben könnte - und deshalb vorsichtshalber die Patienten gar nicht erst in Kenntnis setzt", kritisierte Luthe im Focus.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 14.07.2018 - 00:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung