Freitag, 20. Juli 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Knobloch verurteilt Juden-Registrierung bei Fleischkauf
EU-Kommission verklagt Ungarn wegen Asylpolitik
FDP will ARD und ZDF "deutlich verschlanken"
Trump kritisiert EU-Strafe für Google
Grüne kritisieren UN-Sicherheitsrats-Initiative von Maas
Spanien verzichtet auf Auslieferung Puigdemonts
Ex-Wirtschaftsminister Gabriel gegen Zerschlagung von Thyssenkrupp
Milchviehhalter fordern Merkels Unterstützung für Bauern
Verfassungsbeschwerde gegen Nord-Stream-2-Bau erfolglos
Blüm kritisiert fehlende Menschlichkeit in Asyldebatte

Newsticker

03:00Zahl freiwilliger Ausreisen abgelehnter Asylbewerber geht zurück
01:00Cyberbehörde würde Angriffe auf ausländische Hacker ermöglichen
00:00Bundestag erhöht Zahlungen an Fraktionen
00:00Dobrindt will Soli-Streichung auch für hohe Einkommen
00:00Innenministerium war bei Abschiebung von Sami A. eingebunden
00:00Libyscher Premierminister verteidigt Küstenwache gegen Kritik
00:00Libyscher Premier lehnt Flüchtlingsdeal mit EU ab
00:00CDU sieht Handlungsbedarf bei Tattoo-Risiken
00:00Bundesbank beschwichtigt in Diskussion um Target-Salden
00:00Herrmann fordert von Grünen Einlenken bei "Sicheren Herkunftsstaaten"
00:00EKD-Chef Bedford-Strohm wirft CSU einseitige Flüchtlingspolitik vor
22:14US-Börsen im Rückwärtsgang - Gold und Euro schwächer
22:09Kfz-Gewerbe in Schleswig-Holstein fordert Hardware-Nachrüstungen
21:55Verhinderte Abschiebung: CSU-Bürgermeister für Einzelfallprüfungen
20:57Barley mahnt Airlines zu mehr Transparenz bei Flugausfällen

Börse

Am Donnerstag hat der DAX Kursverluste verzeichnet. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.686,29 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,62 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Deutsche-Post-Aktien setzten sich bis kurz vor Handelsende gefolgt von den Aktien von Volkswagen und Daimler an die Spitze der Kursliste. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Unionsfraktionschef lobt SPD in Migrationspolitik


Zwei Frauen mit Kopftuch in Berlin-Kreuzberg / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Volker Kauder (CDU), hat das Verhalten der SPD in der jüngsten Asyldebatte gelobt. "Die SPD hat sich in der Auseinandersetzung über die Migrationspolitik koalitionstragend verhalten", sagte Kauder der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitagsausgabe). Allerdings wisse die SPD auch, wie wichtig den meisten Bürgern eine Steuerung von Zuwanderung sei.

Kauder kritisierte zwar den von CSU-Politikern verwendeten Ausdruck "Asyltourismus" und sagte: "Das ist nicht mein Begriff." Auch schätzten es gerade die Wähler von CDU und CSU nicht, wenn zu viel gestritten werde. "Dauerzwist irritiert gerade Unionswähler. Insofern waren die letzten Wochen nicht gut für uns, zurückhaltend ausgedrückt." Er zeigte sich jedoch zufrieden mit der Einigung von CDU, CSU und SPD in der Migrationspolitik. "Alle Seiten haben sich schließlich bemüht, die Sache vom Tisch zu bekommen - auch die CSU." Auch den derzeit viel kritisierten Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) nahm Kauder in Schutz: "Der Innenminister hat jetzt mal seinen Masterplan vorgestellt. Das ist in Ordnung." Der Plan enthalte viel mehr Punkte als nur den einen zum Grenzregime in Bayern. Seehofer werde den Plan nun umsetzen. Das werde einige Zeit brauchen. Kauder sieht bei sich selbst kein Fehlverhalten bei der Führung der Unionsfraktion im Asylstreit. Am 12. Juni war es in einer Sitzung der Fraktion zu erheblichem Widerstand gegen den Kurs von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gekommen. Kauder sagte: "Die Sitzung ist ungewöhnlich verlaufen. Klar. Der Streit in der Union war schon offenkundig." Geplant sei gewesen, nicht über die Asylpolitik zu diskutieren, weil Merkel und Seehofer sich am nächsten Tag darüber hätten unterhalten wollen. Einige Abgeordnete hätten sich aber doch äußern wollen. "Wortmeldungen sind bei uns immer möglich. Selbstverständlich muss ein Vorsitzender solche Diskussionen zulassen", sagte Kauder der FAZ.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 12.07.2018 - 19:03 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung