Sonntag, 22. Juli 2018
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Börse

Die Börse in Frankfurt hat zum Wochenausklang Kursverluste verzeichnet. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.561,42 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,98 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Erneut sorgte der Handelsstreit zwischen den USA und China für schlechte Stimmung bei den Anlegern. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Röttgen: Gasversorgung aus Russland nähert sich kritischer Grenze


Norbert Röttgen / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nach der Kritik von US-Präsident Donald Trump hat auch der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Norbert Röttgen (CDU), Bedenken am Umfang der Gaslieferungen Russlands an Deutschland geäußert. Die Einseitigkeit der Gasversorgung Deutschlands durch Russland nähere sich mit über 40 Prozent im letzten Jahr "tatsächlich bereits heute einer kritischen Grenze", sagte Röttgen der "Berliner Zeitung" (Donnerstagsausgabe). Durch die Gaspipeline Nord Stream 2 würden die jährlichen Transportkapazitäten durch die Ostsee um weitere 55 Milliarden Kubikmeter Erdgas verdoppelt.

"Die Bundesregierung muss die Frage beantworten, ab wann sie eine Gefährdung der Unabhängigkeit der Energieversorgungssicherheit und damit der Sicherheit und Unabhängigkeit Deutschlands annimmt", sagte Röttgen. Die Politik der Bundesregierung zu Nord Stream 2 sei in den vergangenen Jahren "im Widerspruch zu den strategischen Interessen Deutschlands, der Europäer und des atlantischen Bündnisses" gestanden. Die Behauptung, dass das Geschäftsprojekt nichts mit Politik zu tun habe, sei "realitätslos" gewesen. "Mit dieser Politik gegen die große Mehrheit in der EU hat Deutschland zur Uneinigkeit Europas in einer wichtigen Frage beigetragen", sagte Röttgen. "Vor allem Polen hat diese Position als Verweigerung von Solidarität in einer nach polnischer Sichtweise Frage der nationalen Sicherheit empfunden. Auch mit der deutschen Unterstützung für die Ukraine ist das Projekt schwer vereinbar." Die Behauptung des US-Präsidenten Donald Trump, Deutschland sei von Russland abhängig, wies Röttgen dennoch zurück. "Die Ausführungen von Präsident Trump zum Einfluss Russlands in und auf Deutschland haben keinen Bezug zur Wirklichkeit", sagte der CDU-Politiker. Dagegen seien die Beziehungen Russlands zu führenden Köpfen des Wahlkampfteams von Donald Trump "sehr real und intensiv" gewesen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 11.07.2018 - 14:03 Uhr

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