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Am Donnerstag hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.222,39 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,57 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Daimler mit kräftigen Kursgewinnen von über zwei Prozent im Plus, gefolgt von Vonovia und von der Deutschen Lufthansa. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Immer mehr Bahn-Verspätungen wegen fehlender Fernzüge


ICE der Deutschen Bahn in Berlin / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Fehlende oder kaputte Fernzüge führen bei der Deutschen Bahn zu immer mehr Verspätungen. Das geht aus der Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion hervor, über welche die "Rheinische Post" (Mittwochsausgabe) berichtet. Demnach lässt sich ein größer werdender Teil der Verspätungsminuten im Fernverkehr mit Störungen an Fahrzeugen und Lokomotiven erklären.

Knapp zwölf Prozent aller Verspätungen in den ersten vier Monaten 2018 führt die Bahn auf Störungen an den Fahrzeugen zurück, wie aus der Antwort hervorgeht. Im vergangenen Jahr waren es nur knapp elf Prozent und im Jahr 2015 erst neun Prozent. Auf Materialermüdung oder schlicht fehlende Züge deutet auch eine weitere Zahl hin: Knapp drei Prozent aller Verspätungen in den ersten Monaten 2018 erklärt die Bahn damit, dass Züge nicht rechtzeitig bereitgestellt werden konnten. Im Vorjahr waren es erst 2,3 Prozent. Zum Vergleich: Im Jahr 2012 lag dieser Anteil nur bei 0,8 Prozent aller Verspätungen. Dagegen konnte die Bahn die Verspätungen aufgrund von Baustellen und Störungen im Bahnnetz deutlich senken, wie aus der Antwort hervorgeht. Baustellen verursachten in den ersten vier Monaten 2018 nur noch vier Prozent aller Verspätungen, im Vorjahr waren es noch 5,2 Prozent. Auch das Warten auf Anschlusszüge löste zuletzt weniger Verspätungen aus als in den Jahren zuvor. Die Pünktlichkeitsquote der Züge - der Anteil der pünktlichen an allen Zügen - lag in den ersten vier Monaten 2018 mit 78,6 Prozent nur geringfügig über der Quote von 2017 (78,5 Prozent), wie es in der Antwort weiter heißt. "Es ist gut, dass die Störungen im Bahnnetz zurückgehen. Das heißt aber leider noch nicht, dass die Verspätungen abnehmen", sagte der Grünen-Verkehrspolitiker Matthias Gastel. "Die Störungen im Bahnbetrieb werden zu einem echten Problemfall. Deshalb muss die Bahn nun dringend neue Züge beschaffen und die Wartung verbessern. Sonst wird das Ziel, 80 Prozent der Fernzüge pünktlich zu fahren, nicht mehr zu schaffen sein", sagte Gastel.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 11.07.2018 - 07:09 Uhr

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