Sonntag, 22. Juli 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Maas bestätigt Aufnahme von "Weißhelmen" in Deutschland
Lindner: Grüne mobilisieren AfD
Metro startet Online-Offensive
Habeck: "Europa muss neue Allianzen schmieden"
Haftbefehl gegen Messerangreifer von Lübeck erlassen
BA kann Vorgaben für "Sozialen Arbeitsmarkt" nicht umsetzen
85 Prozent der Ex-Air-Berlin-Beschäftigten wieder mit Job
Bremer BAMF soll wieder normal arbeiten
Heil will Schnupper-Visa für Einwanderer
Mindestens vier Tote bei Unfall auf A 81 in Baden-Württemberg

Newsticker

10:53Maas bestätigt Aufnahme von "Weißhelmen" in Deutschland
10:06BSI will Gütesiegel für digitale Sicherheit
09:58Ethikdebatte über Bluttests bei Schwangeren läuft an
09:35"Werte-Union" schießt weiter gegen Merkel
08:00Bericht: Abschiebung von Sami A. hätte gestoppt werden können
01:00Habeck: "Europa muss neue Allianzen schmieden"
00:02Preisboom bei Wohnimmobilien schwächt sich ab
00:00Mehrheit für Ausweitung der "sicheren Herkunftsstaaten"
00:00EU prüft Extra-Abgaben auf Wein, Soja und Parfüm aus den USA
00:00Bremer BAMF soll wieder normal arbeiten
00:0085 Prozent der Ex-Air-Berlin-Beschäftigten wieder mit Job
00:00BA kann Vorgaben für "Sozialen Arbeitsmarkt" nicht umsetzen
00:00Jeder sechste Schüler möchte Polizist werden
00:00Emnid: Große Mehrheit für private Seenotretter
19:29Lottozahlen vom Samstag (21.07.2018)

Börse

Die Börse in Frankfurt hat zum Wochenausklang Kursverluste verzeichnet. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.561,42 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,98 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Erneut sorgte der Handelsstreit zwischen den USA und China für schlechte Stimmung bei den Anlegern. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

US-Botschafter kritisiert 300-Millionen-Euro-Transfer in den Iran


Sicherheitsbereich im Flughafen / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Eine geplante Bargeld-Lieferung über 300 Millionen Euro aus Deutschland in den Iran stößt im In- und Ausland auf heftige Kritik. Das berichtet "Bild" (Dienstagausgabe). US-Botschafter Richard Grenell forderte die Bundesregierung demnach auf, einzugreifen und den geplanten Bargeld-Transfer zu stoppen.

"Wir sind sehr besorgt über die Berichte, dass das iranische Regime versucht, hunderte Millionen Euro in bar von einer deutschen Bank in den Iran zu bewegen", sagte US-Botschafter Richard Grenell zu "Bild". "Wir ermutigen die deutsche Regierung auf höchster Ebene, zu intervenieren und dieses Vorhaben zu stoppen." Der Iran will sich ein Guthaben der staatlichen Europäisch-Iranischen Handelsbank in Höhe von 300 Millionen Euro in bar auszahlen lassen - und nach Teheran ausfliegen. Damit soll das Geld angesichts neuer US-Sanktionen offenbar vor einem drohenden Einfrieren von Konten gerettet werden. Die Bundesregierung bestätigte dazu am Montag einen entsprechenden "Bild"-Bericht. David Harris, Leiter des American Jewish Committee (New York) kritisierte: "Während der Iran das syrische Regime, die Hisbollah und die Hamas unterstützt und aufrüstet, Terroranschläge auf europäischem Boden vorbereitet und die Menschenrechte mit Füßen tritt, verhält sich Europa als wäre nichts gewesen", sagte Harris zu "Bild". "Deutschland sollte daher verhindern, dass massenhaft Bargeld in den Iran abfließt. Die Politik muss jetzt aufwachen, damit es Morgen kein böses Erwachen gibt." Auch Abgeordnete der Opposition äußerten gegenüber "Bild" ihre Kritik an dem 300-Millionen-Transfer: Bijan Djir-Sarai, außenpolitischer Sprecher der FDP: "Es ist ein wunderbares Beispiel, dass die deutsche Außenpolitik weder Interessen geleitet noch Werte orientiert ist. Von diesem Geld wird nicht mal 1 Cent bei den Menschen im Iran ankommen." Der Grünen-Abgeordnete Tobias Lindner: "Sollten der Bundesregierung Hinweise vorliegen, dass die Gelder der Terrorfinanzierung dienen, muss sie alle Möglichkeiten prüfen, um eine Ausfuhr zu verhindern."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 10.07.2018 - 00:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung