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Zum Wochenausklang hat der DAX kräftig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.299,80 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,89 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Als Grund wurden vielfach Fortschritte in den chinesisch-US-amerikanischen Handelsgesprächen genannt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Anschlag auf jüdische Gemeinde: Knobloch glaubt nicht an Aufklärung

Mehr als 48 Jahre nach dem Brandanschlag auf die Israelitische Kultusgemeinde in München glaubt deren Präsidentin nicht mehr an ein Ergreifen der Täter. "Wenn keine Zufälle eintreten, wird sich nichts mehr ergeben. Es ist zu viel Zeit vergangen", sagte Charlotte Knobloch dem Nachrichtenportal T-Online.

Gleichwohl unterstützt die langjährige Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland die Bemühungen des Münchner Stadtrats, das Verbrechen aufzuklären. "Das ist ein großes Vorbild", sagte sie. Die Gesetzgebung habe jedoch sicher einiges nachzuholen. Der Stadtrat der bayerischen Landeshauptstadt hatte sich im März in einem parteiübergreifenden Antrag zu einer weiteren Untersuchung des Anschlags bekannt, bei dem am 13. Februar 1970 sieben Menschen getötet und 15 verletzt worden waren. Warum der oder die Täter bis heute nicht gefasst sind, könne sie nicht beurteilen, sagte Knobloch weiter. Jedoch hätten die Behörden damals "noch nicht über die Mittel verfügt, wie das heute der Fall ist". Zugleich machte die Präsidentin der Münchner Kultusgemeinde deutlich, dass es schon zu dieser Zeit eine Szene mit einem gewissen Antisemitismus gegeben habe. Heute sei der Anschlag kein präsentes Thema mehr in der Gemeinde. "Es ist die zweite Generation seither da, viele sind aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion gekommen. Sie haben noch nie davon gehört."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 08.07.2018 - 12:46 Uhr

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