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Graphik: Deutscher Wetterdienst

Sting bedauert frühes WM-Aus für Deutschland


Deutschland-Südkorea 27.6.18 / Foto: Markus Ulmer/Pressefoto Ulmer, über dts Nachrichtenagentur

 

Der englische Rock-Star Sting ("Roxanne", "Message In A Bottle") findet es bedauerlich, dass die deutsche Fußball-Nationalmannschaft nicht mehr bei der WM in Russland dabei ist. "Tut mir sehr leid, dass Ihr Deutschen so früh rausgeflogen seid. Ich meine das ganz ernst", sagte der frühere "Police"-Sänger der "Welt am Sonntag".

Dass die WM in Russland ausgerichtet wird, sieht der 66-jährige Sänger und Bassist nach wie vor skeptisch. Vor Jahren hatte Sting mit anderen Prominenten dafür geworden, dass die WM 2018 nach England kommen sollte - bis sie schließlich an Russland vergeben wurde. "Das war schon eine Farce, als nach der Bewerbungsphase irgendwann ein Mann namens Putin daherkam und das in seinem Sinne arrangiert hat. Es war alles ziemlich fragwürdig und dubios", sagte der Musiker der Zeitung, "die FIFA ist derart korrupt. Ich schaue mir deshalb grundsätzlich lieber Vereins-Fußball an. Weltmeisterschaften werden zu sehr von Nationalismen bestimmt - auch wenn uns von der WM in Russland jetzt vor allem freundliche Bilder erreichen." Sting, der während seiner Zeit als Lehrer in seiner Heimatstadt Newcastle auch Fußball unterrichtet hatte, gab jedoch zu, dass er die WM-Spiele in Russland als Fußball-Liebhaber dennoch verfolge, soweit es ihm derzeit möglich sei. Sting geht jetzt mit dem jamaikanischen Reggae-Star Shaggy auf Deutschland-Tournee. Dass die übernächste Fußball-Weltmeisterschaft 2026 gleich in drei Ländern - in den USA, Kanada und Mexiko stattfinden soll, sieht Sting zurzeit aus anderen Gründen mit gemischten Gefühlen. "Die WM wird nur dann dort stattfinden, wenn diese drei Länder zu dem Zeitpunkt noch partnerschaftlich miteinander verbinden sind. Mal abwarten. Das gibt aber nur meine gegenwärtige, sehr gedrückte Stimmung wider", sagte er der "Welt am Sonntag". Eine Stimmung, die auch den neuen, gemeinsam mit Shaggy aufgenommenen Song "Break Of Day" prägt, in dem von einer bleiernen Zeit nach dem Sieg von Trump und anderen Populisten die Rede ist. "Das Lied ist eine Bestandsaufnahme dieser Zeit der Angst, in der wir leben", sagte Sting der Zeitung. Dass Leute vor Vergleichen zwischen Donald Trump und Adolf Hitler zurückschreckten, weil dadurch der Holocaust bagatellisiert würde, könne er zwar einerseits verstehen. "Andererseits wirkte auch Hitler 1927 noch wie eine Witzfigur. Die Leute machten sich über ihn lustig, nahmen ihn nicht ernst", sagte Sting der "Welt am Sonntag", "bis er 1933 Reichskanzler wurde. Was ich damit sagen will: Wir erleben zurzeit tagtäglich Dinge, die wir uns vor kurzem noch nicht hätten vorstellen können." Als absolut schockierend nannte er in dem Zusammenhang Trumps Vorgehen gegen Einwanderer-familien, "dass er Kinder von ihren Müttern trennt, dass er Menschen verhaften lässt, die Asyl beantragen wollen. Wir leben in gefährlichen Zeiten."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 08.07.2018 - 08:00 Uhr

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