Dienstag, 17. Juli 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Nouripour zieht nach Trump-Putin-Gipfel kritisches Fazit
Steuerzahlerpräsident Holznagel manchmal frustriert über Politik
EU-Abgeordneter Gieseke will CO2-Pläne entschärfen
28.000 Terminwünsche für Familiennachzug
SPD will Berufsunfähigkeitsversicherer in die Pflicht nehmen
Kabinett will Bürgerdaten für KI-Forschung freigeben
INSA: Grüne auf Fünf-Monats-Hoch
Kubicki nennt Abschiebung von Sami A. "Stück aus dem Tollhaus"
US-Börsen uneinheitlich - Euro wieder über 1,17
Weidel begrüßt Trumps Treffen mit Putin

Newsticker

21:04Trump glaubt an russische Einmischung im Wahlkampf
19:21Bundesbank drohen US-Sanktionen im Iran-Streit
17:56Baden-Württemberg will Islamunterricht neu organisieren
17:35DAX legt zu - Kurssprung bei Thyssenkrupp
17:27Kabinett will Bürgerdaten für KI-Forschung freigeben
17:16Kabinett will Liste sicherer Herkunftsstaaten erweitern
17:12Umfrage: Beunruhigung über die Flüchtlingssituation wächst wieder
16:04Trump sieht Nato erstarkt: "Schlecht für Russland"
15:54Ex-Boxchampion Arthur Abraham plant Comeback im Oktober
14:45Giegold vermisst Sozialstandards in EU-Japan-Freihandelsabkommen
13:56Sächsischer Fußballpräsident kritisiert Löws Vertragsverlängerung
13:17Deutsche Wirtschaft beklagt Unklarheiten bei Nord Stream 2
13:10Bundeswehr: Eurofighter weiter nur bedingt einsatzbereit
13:07Wirtschaftsverbände begrüßen EU-Freihandelsabkommen mit Japan
12:33Mützenich: Trump-Putin-Gipfel löst keine internationale Krise

Börse

Am Dienstag hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.661,54 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,80 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Mit einem Plus von knapp zehn Prozent kurz vor Handelsende war die Aktie von Thyssenkrupp großer Gewinner. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Deutlicher Rückgang rechtsextremer Gewalttaten in 2017


Rechtsextreme / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Zahl der rechtsextremistisch motivierten Gewalttaten ist 2017 nach Angaben des Verfassungsschutzes im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Die registrierten Delikte zu Körperverletzungen gingen demnach um mehr als 30 Prozent zurück, die Zahl der Brandstiftungen, mutmaßlich begangen durch Rechtsextremisten, sank um mehr als 60 Prozent. Die Gewalttaten gegen Asylunterkünfte sanken sogar um mehr als 70 Prozent.

Das teilte das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) auf Nachfrage der Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben) mit. Als einen Grund für den Rückgang der Gewalttaten durch die rechtsextremistische Szene sieht der Verfassungsschutz "vermutlich auch die konsequente Verurteilungspraxis vieler Gerichte bei entsprechenden Gewalttaten mit teils hohen Haftstrafen für die Täter". 2017 nahm auch die Zahl der Flüchtlinge, die nach Deutschland gekommen sind, deutlich ab. Dennoch warnt der Verfassungsschutz vor dem "anhaltend hohen Gefährdungspotenzial" durch die rechtsextreme Szene. Die Vernetzung und Kooperation der Rechtsextremisten in Europa habe sich "in der jüngeren Vergangenheit intensiviert". Zu Rechtsrock-Konzerten in Deutschland kamen demnach Neonazis aus Italien, Österreich, der Schweiz, Tschechien, Ungarn und Slowakei. Deutsche Rechtsradikale nahmen an Neonazi-Aufmärschen in Athen, Budapest und Sofia teil. Das Bundeskriminalamt (BKA) registrierte 2017 insgesamt 13 Verstöße von mutmaßlichen Rechtsextremisten gegen das Sprengstoffgesetz. In acht weiteren Fällen registrierte die Polizei Straftaten durch das "Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion". Auch hier waren die Delikte demnach rechtsextremistisch politisch motiviert. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf Nachfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben) berichten. "Rechte Ideologie drängt zur Tat und ist immer eine Bedrohung für Angehörige von Minderheiten", sagte die Bundestagsabgeordnete der Linkspartei, Martina Renner, den Funke-Zeitungen. Die vergangenen Jahre hätten gezeigt, dass es nach zeitweisen Rückgängen bei Gewalttaten mit Sprengsätzen oder Pyrotechnik immer wieder zu drastischen Anstiegen gekommen sei.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 06.07.2018 - 01:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung