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Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Donnerstag zunächst Kursverluste verzeichnet. Gegen 09:30 Uhr wurde der DAX mit rund 12.738 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 0,2 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Orbán und Merkel streben Zusammenarbeit in Migrationspolitik an


Viktor Orban / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán haben nach einem Treffen im Kanzleramt den Willen zur Zusammenarbeit in der Migrationspolitik geäußert. Es sei noch einmal klar geworden, dass man die Welt bei dem Thema anders sehe, sagte Orbán am Donnerstagnachmittag im Kanzleramt. "Dennoch streben wir eine enge Zusammenarbeit an. Die Meinungsunterschiede können uns nicht daran hindern, nach Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu suchen."

Er sei bereit, auch auf diesem Gebiet mit der Bundeskanzlerin zusammenzuarbeiten. Er habe Merkel versichert, dass die ungarische Südgrenze geschützt sei und das auch bleibe, fügte Orbán hinzu. Die Tonlage bei dem "intensiven Gespräch" sei "freundlich" gewesen. Bei den Migrationsfragen sei die Sichtweise Deutschlands und Ungarns "sehr unterschiedlich", sagte auch Merkel. Das gelte vor allem bei den den Aspekten, die das Innere des Schengen-Raums betreffen. Im Bereich Frontex und Entwicklungshilfe arbeite man gut zusammen, machte Merkel deutlich. Bei den Fragen der Journalisten wurde die unterschiedliche Sichtweise Orbáns und Merkels in der Migrationspolitik noch einmal deutlich. Die Kanzlerin sagte, dass es auch um Humanität gehe und man sich nicht abschotten werde. Auch wenn es richtig sei, gegen Schlepper vorzugehen, "dürfen wir unsere humanistischen Ideale nicht vergessen", so Merkel. Orbán sagte dagegen, dass Humanität bedeute, "die Hilfe nach Afrika zu bringen und unsere Grenzen zu schließen, um das Übel nicht hereinzulassen".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 05.07.2018 - 13:44 Uhr

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