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Die Börse in Frankfurt hat am Dienstagmittag Kursgewinne verzeichnet. Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 12.395 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 0,4 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Entwicklungsminister vermisst "Stimme Europas" in Krisenregionen


Gerd Müller / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat von Deutschland und Europa die Übernahme von mehr Verantwortung in Krisenregionen und auf dem afrikanischen Kontinent gefordert. "Wir sind viel zu stark auf uns selber fixiert, auf unser Land, unseren Wohlstand und darauf, Mauern zu errichten", sagte Müller am Donnerstag dem Fernsehsender Phoenix. Er vermisse Friedensinitiativen und die "Stimme Europas" in Krisenregionen.

Mit Blick auf die Asyl-Debatte mahnte er: "Wir müssen die Maßstäbe wieder zurechtrücken. Zwei Drittel der Flüchtlinge, die zu uns kommen, sind Flüchtlinge aus Kriegsregionen. Bisher sind nur zehn bis 15 Prozent Afrikaner, die hier herkommen." Wenn man nach Afrika blicke, müsse man die Chancen sehen, nicht nur die Krisen, so Müller weiter. "Deswegen starte ich eine Maghreb-Initiative, eine Wirtschaftsinitiative. Bildung und Ausbildung für die Jugend in Ägyten, in Marokko und in Tunesien", sagte der Entwicklungsminister. "Die Menschen dort brauchen eine Zukunft und wir haben die Möglichkeiten dazu." Man könne beispielsweise mit deutschem Know-how auf dem Feld der erneuerbaren Energien helfen. Im Umgang mit Entwicklungsländern mahnte er ein Umdenken an. "Seit 20 Jahren setzen wir den Neokolonialismus fort. Das ist pure Ausbeutung von Mensch und Natur", sagte Müller. "Mit welcher Arroganz akzeptieren wir, dass am Anfang der Handelsketten etwa bei Kaffee oder Rohstoffen, Kinderarbeit und Ausbeutung stehen?", so der Minister. Stattdessen müsse man vor Ort Korruption bekämpfen, in Bildung investieren und die Rechte vor allem der Frauen stärken, um damit auch eine weitere Bevölkerungsexplosion zu verhindern. "Die Geburtenzahlen reduzieren sich dort, wo Frauen gleichberechtigt sind und Zugang zu Bildung haben", so Müller.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 05.07.2018 - 12:49 Uhr

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