Dienstag, 17. Juli 2018
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Börse

Zum Wochenstart hat der DAX leicht zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.561,02 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,16 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Mit einem Plus von über sieben Prozent war kurz vor Handelsende die Aktie der Deutschen Bank mit Abstand an der Spitze der Kursliste. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Gehaltsabstand zwischen Vorständen und Mitarbeitern wächst wieder


500-Euro-Geldscheine / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Abstand zwischen Vorstandsvergütung und Mitarbeitereinkommen (Manager to Worker Pay Ratio) ist in den vergangenen Jahren wieder deutlich größer geworden. Das zeigt eine Studie des Instituts für Mitbestimmung und Unternehmensführung (IMU) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung, über die das "Handelsblatt" berichtet. Im Durchschnitt verdiente ein DAX-Vorstand demnach das 71-fache eines Angestellten.

Das heißt, dass ein Angestellter 71 Jahre arbeiten muss, um die Jahresvergütung eines DAX-Vorstands zu erreichen. Postchef Frank Appel führte die Rangliste der Konzernchefs im Jahr 2017 an. Appel folgen die Vorstandsvorsitzenden des Baustoffkonzerns Heidelbergcement, Adidas und Daimler, Schlusslicht ist die Commerzbank. Das IMU hat zum fünften Mal seit 2005 das Verhältnis der Vorstandsvergütungen zur Belegschaft für DAX-Konzerne ausgerechnet. In den zwölf Jahren ist der Abstand zwischen den Gehältern von Topmanagern und einem durchschnittlichen Gehalt eines Beschäftigten um etwa 70 Prozent gewachsen. 2005 bekam ein Vorstandsmitglied im DAX 42 Mal so viel wie einer seiner Mitarbeiter. Nach der Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2008 stagnierte die durchschnittliche Relation über alle Vorstandsmitglieder gerechnet zunächst um den Faktor 60. Die jüngste Analyse zeigt, dass der Abstand seit 2014 nun wieder kräftig auseinandergeht. Lag die niedrigste Pay Ratio vor drei Jahren noch beim 17-fachen, so kletterte sie 2017 schon auf das 20-fache im Durchschnitt aller DAX-Vorstände.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 05.07.2018 - 09:00 Uhr

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