Mittwoch, 21. November 2018
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Börse

Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Mittwoch zunächst Kursgewinne verzeichnet. Gegen 09:35 Uhr wurde der DAX mit rund 11.140 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,7 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Ministerium erwartet Flüchtlinge aus Jemen und Bangladesch


Flüchtlingslager / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) rechnet damit, dass Flüchtlinge künftig auch aus größerer Entfernung nach Europa kommen könnten. "Über zehn Millionen Kriegsflüchtlinge kämpfen in diesen Tagen im Jemen ums nackte Überleben", sagte Müller der "Welt". 800.000 Rohingya seien in Bangladesch dem heftigen Monsunregen ungeschützt ausgesetzt und versuchten, irgendwie durchzukommen.

"Das sind Probleme, die Europa erschüttern werden, wenn wir nicht reagieren", so Müller. Gleichzeitig ermahnte er seine Partei, in der politischen Auseinandersetzung zu einem anderen Stil zurückzukehren. "Wir müssen verbal abrüsten", sagte Müller der "Welt". Andernfalls würden sich die Menschen abwenden, und es wachse die Politikverdrossenheit. Der Minister warnte: "In der aufgeheizten Debatte sind die Maßstäbe verrückt." Den unionsinternen Asylstreit hält Müller für beendet. Jetzt müsse der Masterplan Migration in Abstimmung mit dem Koalitionspartner SPD umgesetzt werden. "Die Bevölkerung erwartet, dass wir zur Sacharbeit zurückkehren", sagte Müller. Er selbst habe das Eingangskapitel zu den Herkunftsländern mitverfasst. Der Masterplan setze da an, wo Flucht und Migration beginnen. "Um Fluchtursachen zu bekämpfen, brauche ich aber auch einen entsprechenden Etat", sagte Müller. Finanzminister Olaf Scholz (SPD) wolle jedoch vom kommenden Jahr an den Rotstift ansetzen. "Das ist die falsche Prioritätensetzung." Deutschland müsse sich gerade in den Krisenländern rund im Syrien noch wesentlich stärker engagieren. "Allein im Libanon leben 1,2 Millionen Syrer, bei einer Bevölkerung von vier Millionen Menschen, und wir diskutieren hier in Deutschland über wichtige, aber was die Zahl der Personen betrifft, doch überschaubare Fragen zum Schutz der Außengrenzen", sagte Müller. Die Problemlösung müsse vor Ort ansetzen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 05.07.2018 - 00:00 Uhr

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