Mittwoch, 14. November 2018
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Börse

Am Dienstag hat der DAX deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.472,22 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,30 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Aktien der Deutschen Lufthansa mit über vier Prozent im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Pflegewissenschaftlerin plädiert für Akademisierung der Pflege


Bücher in einer Bibliothek / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Ulrike Höhmann, Professorin für multiprofessionelle Versorgung chronisch kranker Menschen an der Universität Witten, hat für die "Konzertierte Aktion Pflege" angemahnt, die Pflegeberufe auch durch eine Akademisierung attraktiver zu machen. "Die Pflege muss auch Menschen, die Karriere machen möchten, Angebote machen", sagte Höhmann. "Dazu braucht es nicht nur eine weitere Akademisierung der Pflege, sondern vor allem auch akademisierte Tätigkeiten, die das Personal ausüben kann."

Die Dinge, die Pflegekräfte im Studium lernten, müssten sie auch anwenden und autonom umsetzen dürfen. Der falsche Weg wäre, so Höhmann, nun in großem Maßstab vergleichsweise kostengünstige Pflegekräfte aus anderen Ländern nach Deutschland zu holen. "Das wird das grundlegende Problem nicht lösen", sagte sie. "Vielmehr muss es darum gehen, den Beruf wieder so attraktiv zu machen, dass auch hierzulande die Menschen wieder bereit sind, eine Ausbildung in diesem Bereich zu absolvieren oder in ihren ursprünglichen Beruf zurückzukehren", so die Pflegewissenschaftlerin. Die Rahmenbedingungen der Arbeit der Pflegekräfte zu verbessern, müsse eine besondere Priorität haben. "Wir benötigen mehr Personal, es darf keine unplanbaren Dienstzeiten mehr geben. Das heißt die Pflegenden dürfen nicht ständig aus ihrer Freizeit heraus wieder in den Betrieb beordert werden", so Höhmann. In einer Studie habe man außerdem herausgefunden, dass viele Pflegekräfte ihrem Beruf irgendwann den Rücken zukehren, wenn ihr Arbeitsalltag sich nicht mit ihrem professionellen Ethos verbinden lässt. "Es muss Zeit bleiben, mit den Patienten zu sprechen, ihnen in Ruhe beim Essen zu helfen, mit ihnen aufzustehen und herumzulaufen, mit Angehörigen in Ruhe zu sprechen, sie zu informieren und zu beraten. Das wird aber nur gelingen, wenn sich die Gesundheitseinrichtungen wieder darauf besinnen, wofür sie eigentlich da sind", sagte Höhmann. Angesichts der Probleme in der Pflege hat die Bundesregierung die "Konzertierte Aktion Pflege" gestartet, mit der Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), Familienministerin Franziska Giffey und Arbeitsminister Hubertus Heil (beide SPD) die Situation verbessern möchten.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 04.07.2018 - 14:42 Uhr

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