Sonntag, 22. Juli 2018
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Börse

Die Börse in Frankfurt hat zum Wochenausklang Kursverluste verzeichnet. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.561,42 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,98 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Erneut sorgte der Handelsstreit zwischen den USA und China für schlechte Stimmung bei den Anlegern. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

EU-Abgeordnete werfen Online-Plattformen Lobby-Attacke vor


EU-Parlament in Brüssel / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bei der geplanten Reform des Urheberrechts werfen EU-Abgeordnete den großen Online-Plattformen eine massive Lobby-Attacke vor. "Die Internet-Plattformen wollen mit dieser Kampagne bewusst den europäischen Gesetzgeber verunsichern. So etwas habe ich noch nicht erlebt", sagte der verantwortliche Berichterstatter des Rechtsausschusses im Europaparlament, Axel Voss (CDU), der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Mittwochsausgabe).

Den Gegnern der Reform warf der CDU-Politiker eine "Fake-News-Kampagne" vor mit falschen Schlüsselbegriffen wie Zensurmaschine oder angeblichen Upload-Filtern. Voss sagte: "Mein Büro hat mehr als 60.000 Mails bekommen, in denen die Absender mir identische Texte schicken und schreiben, dass sie gegen automatische Filter im Internet sind." Nach den Worten von Voss wurden auch andere Büros von Abgeordneten des Rechtsausschusses im EU-Parlament, der für das Thema zuständig ist, Ziel dieser Kampagne. Der CDU-Abgeordnete stellte sich hinter die Verlage und verteidigte das vorgesehene fünfjährige Leistungsschutzrecht für Presseverleger im Internet. "Wir müssen die Verlage stärken und brauchen ein Leistungsschutzrecht, um die Vielfalt an Nachrichten und um Qualitäts-Journalismus zu erhalten. Eine unabhängige Presse hat einen Wert, den wir bewahren wollen, deshalb müssen wir die Inhalte absichern." Sonst bestimmten am Ende Internet-Plattformen wie Google, welche Nachrichten die Menschen noch lesen könnten, so Voss.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 04.07.2018 - 10:22 Uhr

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