Freitag, 20. Juli 2018
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX Kursverluste verzeichnet. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.686,29 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,62 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Deutsche-Post-Aktien setzten sich bis kurz vor Handelsende gefolgt von den Aktien von Volkswagen und Daimler an die Spitze der Kursliste. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Thyssenkrupp-Chef warnt vor weiterer Eskalation im Handelsstreit


Thyssenkrupp / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Thyssenkrupp-Chef Heinrich Hiesinger hat vor einer weiteren Eskalation im Handelskonflikt mit den USA gewarnt. "Zölle gehen einfach in die falsche Richtung. Die aktuelle Eskalation ist deshalb schädlich", sagte Hiesinger der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Mittwochsausgabe).

"Wir werden hoffentlich sehen, dass die internationale Politik einen Weg zur Deeskalation findet", fügte Hiesinger hinzu. Die Stahlfusion mit dem indischen Konzern Tata in Europa stärke die Standorte der beiden beteiligten Unternehmen in Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden, so Hiesinger. "Wir als Unternehmen haben unsere Hausaufgaben gemacht. Das Gemeinschaftsunternehmen ist viel besser gewappnet, um Unsicherheiten zu begegnen als jeder von uns alleine. Wir können so besser auf das reagieren, was auch immer kommt", sagte Hiesinger mit Blick auf die Gründung des Joint Ventures Thyssenkrupp Tata Steel. Tata-Chef Natarajan Chandrasekaran sagte der Zeitung, dass er die Einschätzung des Thyssenkrupp-Chefs teile. "Das sehe ich auch so", sagte er. Hiesinger warnte vor einer Abschottung der Märkte. "Das Stahlgeschäft, das wir direkt mit den USA machen, ist überschaubar. Besorgt sind wir mehr über die indirekten Effekte", sagte Hiesinger. "Denn Stahl, der künftig womöglich nicht mehr in die USA gelangt, könnte zusätzlich auf den europäischen Markt gelangen. Noch sehen wir diese Auswirkungen nicht, aber das Risiko ist da." Nach monatelangen Verhandlungen haben Thyssenkrupp und Tata am Wochenende die Verträge zur Fusion ihrer europäischen Stahlgeschäfte unterschrieben. Mit dem neuen Konzern Thyssenkrupp Tata Steel, der rund 48.000 Mitarbeiter beschäftigt, soll ein starker Konkurrent für den Marktführer Arcelor-Mittal entstehen. Der Tata-Chef sagte der Zeitung, der Zusammenschluss habe eine "starke industrielle Logik". Denn: "Wir profitieren beide in gleicher Weise erheblich von der Bündelung unserer europäischen Stahlaktivitäten." Hiesinger deutete an, dass bei Thyssenkrupp weitere Veränderungen anstehen. Die Arbeit sei "nie zu Ende", sagte er. "Unser Weg ist sehr klar. Thyssenkrupp wird zu einem starken Industrie- und Dienstleistungskonzern. In der nächsten Woche werden wir dazu dem Aufsichtsrat unser geschärftes Strategiebild vorstellen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 04.07.2018 - 08:50 Uhr

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