Mittwoch, 14. November 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Linke fordert Aufklärung über "Schweiz-Connection" der AfD
Spahn will nationale Souveränität für Grenzschutz aufgeben
Polizei benennt 20 gefährliche Orte in Norddeutschland
Diesel-Fahrverbot: Ausnahmen für Handwerker und Lieferverkehr
Regierung will zusätzliche Milliarden-Mittel für KI bereitstellen
Hartz IV: CDU-Arbeitsmarktpolitiker stellt Vier-Punkte-Plan vor
Zahl der Schulanfänger bleibt stabil
DAX startet vor ZEW-Daten mit Gewinnen
Biedenkopf rät CDU zur Wahl von Kramp-Karrenbauer
Scholz ermahnt Italien zur Vorsicht bei Haushaltspolitik

Newsticker

07:52Bundespolizeigewerkschaft lehnt Spahns Grenzschutz-Vorstoß ab
07:45Linke fordert Aufklärung über "Schweiz-Connection" der AfD
07:27Biedenkopf: Merz sollte Blackrock-Aufsichtsratsposten ruhen lassen
07:08Arbeitsminister mahnt wegen Digitalisierung mehr Weiterbildung an
06:04Spahn kritisiert Merz und AKK
05:41Gesundheitsminister will gegen hohe Pharmapreise vorgehen
05:40Chef der Mindestlohnkommission: Armut hat andere Ursachen
05:00Bundeskanzlerin fordert digitalen Innovationsschub
05:00Merkel will Entscheidung zu EU-Steuer von Digitalkonzernen
05:00Ferber sieht kaum Chancen auf Einigung im Italien-Streit
05:00Länder fordern mehr Transparenz bei Algorithmen
05:00Ministerrunde scheitert an Kompromissversuch zu Paragraph 219a
03:00Lambsdorff hält weitere Eskalation im Nahen Osten für möglich
01:00Syrien: Mindestens 35 Deutsche in Haft
00:00Bundesregierung fürchtet Nachteile durch EU-Leistungsschutzrecht

Börse

Am Dienstag hat der DAX deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.472,22 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,30 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Aktien der Deutschen Lufthansa mit über vier Prozent im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Kretschmer will Schleierfahndung für Zurückweisungen


Michael Kretschmer / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) will Schleierfahndung einsetzen, um Geflüchtete zurückzuweisen. "Ich setze sehr darauf, dass Personen, die in der Schleierfahndung an der deutsch-polnischen oder deutsch-tschechischen Grenze aufgegriffen werden, in die Ankerzentren kommen und dort die Verfahren massiv verkürzt werden", sagte Kretschmer dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe). Nach der unionsinternen Asyleinigung setzt Kretschmer darauf, Geflüchtete zügig in die EU-Länder zurückzuführen, in denen sie erstmals registriert wurden.

Eigene Transitzentren wie in Bayern sollen in Sachsen daher nicht entstehen. Vielmehr sollten die existierenden Ankerzentren aus Sicht Kretschmers für Rückführungen genutzt werden. Flüchtlinge ohne Bleibeperspektive würden schon heute dort bleiben und nicht an Kommunen weitergeleitet werden. "Zunächst geht es um drei Grenzposten in Bayern. Wir werden sehen, wie die sich bewähren", sagte Kretschmer. Der Weg zum unionsinternen Kompromiss sei "sehr unangenehm" gewesen. Mit dem Ergebnis sei er "zufrieden, weil es hilft, die Migration langfristig besser in den Griff zu bekommen." Vor allem lobte er die Vereinbarungen, die Kanzlerin Angela Merkel in Europa getroffen hat. "Der eigentlich starke Beschluss ist doch, dass sich alle EU-Staaten einig sind, dass der Außengrenzschutz verstärkt werden muss. Das reduziert die Zahl der Flüchtlinge, die bei uns ankommen", sagte Kretschmer. Der Kompromiss mit der CSU sei "der Schlussstein" neben dem Masterplan und den europäischen Vereinbarungen, damit sich "2015 nicht wiederholt". In sogenannten Ankerzentren sollen verschiedene bürokratische Prozesse gebündelt werden, die die Ankunft, Entscheidung über Asylanträge und Rückführung von Geflüchteten betreffen. Über ein mögliches Ankerzentrum in Dresden wird im dortigen Stadtrat aufgrund gewaltsamer Auseinandersetzungen in der Erstaufnahmeeinrichtung, die zum Ankerzentrum werden soll, kontrovers diskutiert.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 03.07.2018 - 19:11 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung