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Am Donnerstag hat der DAX Kursverluste verzeichnet. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.686,29 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,62 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Deutsche-Post-Aktien setzten sich bis kurz vor Handelsende gefolgt von den Aktien von Volkswagen und Daimler an die Spitze der Kursliste. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Schwesig kritisiert fehlende Abstimmung mit SPD vor Asylkompromiss


Manuela Schwesig / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns und Vizevorsitzende der SPD, Manuela Schwesig, hat nach der unionsinternen Einigung zur Einrichtung von Transitzentren für Geflüchtete an der Grenze zu Österreich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für die fehlende Abstimmung mit der SPD kritisiert. "Ich finde es nicht besonders fair von Frau Merkel, dass sie wochenlang mit Herrn Seehofer streitet, dann in einer Nacht- und Nebelaktion zu einer möglichen Einigung in der Union kommt und uns das dann präsentiert, ohne vorher zu beraten", sagte Schwesig am Dienstag dem NDR. Sie begrüße, dass der "erbitterte Machtkampf" in der Union eingestellt worden sei. Die Frage sei aber, "wie lange dieser Kompromiss hält".

Auf die Frage, ob die SPD die zwischen CDU und CSU vereinbarten Transit-Zentren akzeptieren werde, sagte Schwesig: "Der Vorschlag, der seit gestern Nacht auf dem Tisch liegt, bringt mehr Fragen als Antworten. Die wollen wir geklärt haben. Dann wollen wir in Ruhe darüber beraten." Schwesig verwies darauf, dass die SPD 2015 lange über große, geschlossene Massenlager diskutiert habe. "Die lehnen wir natürlich ab", sagte die stellvertretende SPD-Vorsitzende. Sie erwarte von der Union, dass sie sich mit den Vorschlägen, die die SPD zur Einwanderungspolitik gemacht habe, auseinandersetze. Man müsse, sagte Schwesig, "natürlich eine gute Lösung zusammen in der Regierung finden". Gutes Regieren bedeute, "hinter den Kulissen nach guten Lösungen zu ringen, aber dann die Sachen auch gemeinsam voranzubringen", sagte Schwesig mit Blick auf die Große Koalition aus SPD und CDU in ihrem Bundesland. "Das vermisse ich angesichts des Streits von CDU und CSU gerade in Berlin", so die Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 03.07.2018 - 17:09 Uhr

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