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Zum Wochenausklang hat der DAX im Minus geschlossen, zwischenzeitlich kräftigere Verluste habe bis zum Ende aber etwas reduziert. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.865,77 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,54 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Auf Wochensicht hat der DAX damit einen halben Prozentpunkt zugelegt und die seit Monaten andauernde Talfahrt vorerst nicht fortgesetzt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

BDI-Präsident Kempf fordert neue Rohstoffstrategie


Industrieanlage / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat die Bundesregierung aufgefordert, ihre Rohstoffstrategie zu ändern. "Die steigende Nachfrage nach Rohstoffen für Zukunftstechnologien erfordert einen zügigen Paradigmenwechsel in der Rohstoffpolitik", sagte BDI-Präsident Dieter Kempf am Dienstag bei einer Veranstaltung des Verbandes. Der Preisverfall bei Rohstoffen nach der Finanz- und Wirtschaftskrise habe die Notwendigkeit von Rohstoffsicherung reduziert.

"Jetzt wird die Verfügbarkeit von Rohstoffen zu einer zentralen Herausforderung für das Industrieland Deutschland", so Kempf. Die Nachfrage nach Kobalt, Lithium, Nickel, Kupfer, Graphit oder Seltenen Erden, aber auch heimischen Rohstoffe wie Kies oder Sand wachse immer stärker. Von vielen Rohstoffen sei Deutschland komplett importabhängig. Damit steige die Abhängigkeit von rohstoffreichen Ländern. "Der Rohstoffmarkt hat sich von einem Nachfrager- zu einem Anbietermarkt verändert. Förderländer und Mienen können sich ihre Kunden aussuchen und nicht umgekehrt." Teil der Forderungen des BDI ist, dass der Bundeswirtschaftsminister Rohstoff-Beauftragter der Bundesregierung werden und künftig die Rohstoffstrategie der Bundesregierung entwickeln soll. Heimische Abbauflächen sollten dem BDI zufolge gefördert, bürokratische Hürden abgebaut werde. Die Bundesregierung müsse effiziente Raumplanungs-, Genehmigungs- und Zulassungsverfahren sicherstellen, so Kempf. Der Aufbau einer Kreislaufwirtschaft von Rohstoffen für Zukunftstechnologien solle Priorität haben. International müssten Rohstoffförderung und Entwicklungszusammenarbeit verzahnt werden. Zudem fordert der BDI die gezielte Förderung des Tiefsee- und Weltraumbergbaus durch Pilotprojekte.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 03.07.2018 - 12:16 Uhr

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