Mittwoch, 14. November 2018
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Börse

Am Dienstag hat der DAX deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.472,22 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,30 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Aktien der Deutschen Lufthansa mit über vier Prozent im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Estland fordert Stopp von Gas-Pipeline Nord Stream 2


Eine Boje im Meer / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Estlands Außenminister Sven Mikser hat die EU-Partner aufgefordert, den Bau der russischen Gaspipeline Nord Stream 2 zu verhindern. "Es ist schlicht und einfach im Interesse der EU, das Projekt zu stoppen", sagte Mikser der "Welt". Die Pipeline sei kein wirtschaftliches, sondern ein geopolitisches Projekt.

"Es ist ein Hebel für Russland, um in die europäische Politik einzugreifen", sagte Mikser. Die Pipeline, die parallel zur bestehenden ersten Nord-Stream-Röhre verläuft, soll Russland und Deutschland unter Umgehung der osteuropäischen Staaten verbinden. Der Bau soll in diesem Jahr beginnen. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump drängt die EU dazu, die Pipeline nicht zu bauen. Die Bundesregierung hatte die Pipeline über Jahre als rein wirtschaftliches Projekt definiert. Zuletzt hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel erstmals eingeräumt, dass Nord Stream 2 auch geopolitische Aspekte habe. Estlands Außenminister forderte zudem die Nato auf, bei ihrem Gipfel am 11. Juli neue Maßnahmen zum Schutz des Baltikums zu beschließen. "Wir müssen auch überlegen, was wir im Krisenfall genau tun", sagte Mikser. "Wie schnell genug Verstärkung für die Truppen kommt, die im Baltikum stationiert sind. Wie wir das logistisch hinbekommen." Nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine habe die Nato zwar schnell und gut reagiert. Bisher seien aber vor allem Landstreitkräfte ins Baltikum gebracht worden. Es müsse aber auch an die Luftwaffe und die Marine gedacht werden. "Wir sind gewissermaßen eine Insel hier", sagte Mikser. "Wenn es zu einer Krise kommt, muss der Zugang zu unserer Region gewährleistet sein."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 02.07.2018 - 02:00 Uhr

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