Montag, 23. Juli 2018
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Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Dagdelen verlangt Stopp der EU-Vorbeitrittshilfen für die Türkei


Sevim Dağdelen / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nach dem erneuten Wahlsieg des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan hat die Vorsitzende der deutsch-türkischen Parlamentariergruppe, Sevim Dagdelen (Linke), eine schnelle Wende in der EU-Türkeipolitik gefordert. "Der weitere Beitrittsprozess ist völlig unvertretbar, tritt die europäische Idee und das Recht mit Füßen", sagte sie der "Bild". Es sei skandalös, dass 2018 noch immer rund 450 Millionen Euro EU-Vorbeitrittshilfen an die Türkei fließen.

Damit müsse Schluss sein, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken. Zuvor hatte EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger in der "Bild"-Sendung "Die richtigen Fragen" auf die Frage nach den EU-Beitrittshilfen erklärt, es werde "praktisch gar nichts mehr" gezahlt, die Vorbeitrittshilfen seien "weitestgehend eingefroren". Man investiere in der Türkei nur noch für Flüchtlinge, so Oettinger. Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken vom März 2018, geht aber hervor, dass im Jahr 2017 immer noch 362,5 Millionen Euro im Rahmen der sogenannten Heranführungshilfen an die Türkei gezahlt wurden. Für 2018 sollen immer noch circa 450 Millionen Euro aus Brüssel an Ankara fließen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 25.06.2018 - 11:39 Uhr

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