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Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bauministerium hofft auf mehr Mittel für Baukindergeld


Baustelle / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Im Streit über eine Wohnraumobergrenze bei der Einführung des Baukindergeldes hat sich das zuständige Ministerium offen für eine Erhöhung der vereinbarten Fördersumme gezeigt. "Die genannte Wohnflächengröße bezieht sich auf die veranschlagten bisherigen Haushaltsmittel von zwei Milliarden Euro", sagte Gunther Adler, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). "Sollte sich hier in der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses noch etwas ändern, wollen wir das gerne aufgreifen", fügte er hinzu.

Sollte also die Fördersumme in weiteren Beratungen erhöht werden, könnten auch mehr Wohnungen etwa mit mehr Quadratmetern gefördert werden. Denkbar wäre es etwa, die Förderung auf Wohnungen bis 140 Quadratmeter auszuweiten. Allerdings ist völlig unklar, wie viel mehr Geld dafür im Topf vorhanden sein müsste. Am Wochenende hatten mehrere Medien berichtet, dass Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) sich mit Bauminister Horst Seehofer (CSU) im Streit über die Finanzierung geeinigt habe. Um die Kosten des Baukindergeldes insgesamt zu beschränken, sei neben einer Einkommensgrenze auch eine Flächenobergrenze für die Förderung von Immobilien geplant. Für eine vierköpfige Familie liegt diese den Berichten zufolge bei 120 Quadratmetern, größere Wohnungen sollen demnach keine Förderung erhalten. Für jedes weitere Kind werden zehn Quadratmeter zusätzlich erlaubt.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 25.06.2018 - 07:56 Uhr

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