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Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Montag zunächst kaum Kursveränderungen verzeichnet. Gegen 09:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.295 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 0,1 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Freitag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Telekom-Tochter T-Systems will rund 10.000 Stellen streichen


Deutsche Telekom / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Großkundentochter der Deutschen Telekom will weltweit in den nächsten drei Jahren rund 10.000 Arbeitsplätze abbauen, 6.000 davon in Deutschland, pro Jahr rund 2.000, beginnend 2018. "Das Abbauprogramm wird teuer, auch weil wir es so sozialverträglich wie möglich gestalten wollen, aber diese Investition wird sich lohnen", sagte T-Systems-Chef Adel Al Saleh dem "Handelsblatt". Zunächst sollen die Managementebenen von acht auf fünf reduziert werden. Von den derzeit 230 Niederlassungen in der Bundesrepublik sollen wahrscheinlich noch 20 erhalten bleiben.

Das Unternehmen hatte zuletzt rund 37.000 Mitarbeiter, 18.000 davon in Deutschland. Al-Saleh will bis 2021 600 Millionen Euro an Kosten einsparen. Beim Kapitalmarkttag im Mai hatte er noch von mehr als 300 Millionen Euro gesprochen. "Die freiwerdenden Mittel sollten nicht nur eingesetzt werden, um T-Systems wieder profitabel zu machen", erklärte Al-Saleh. "Es sollen auch die Investitionen in Wachstumsbereiche wie das Internet der Dinge deutlich aufgestockt werden." Dabei würden auch neue Arbeitsplätze geschaffen. T-Systems arbeitet derzeit nicht profitabel. Hauptgrund dafür sind Probleme mit dem einstigen Kerngeschäft des IT-Outsourcing. Der Preisdruck der Branche und ineffiziente Strukturen sorgten wiederholt dafür, dass T-Systems nichts mit seinen Dienstleistungen verdiente, sondern draufzahlen musste. Die Ebit-Marge war zuletzt wieder negativ. Die Gewerkschaft Verdi kündigte Widerstand gegen die Pläne an. "Wir werden uns vehement gegen Pläne wehren, die die Geschäftsfähigkeit von T-Systems und die Existenzgrundlage von tausenden Beschäftigten zerstört", sagte Lothar Schröder, Aufsichtsrat der Telekom, dem "Handelsblatt". Das wäre die erste Massenentlassung seit Existieren der Deutschen Bundespost. Die Telekom ist mit der Postreform 1995 aus der Post herausgelöst worden. "Uns ist klar, dass T-Systems transformiert werden muss", erklärt Schröder weiter, "aber daraus ergibt sich kein Freibrief". Al-Saleh erklärte, er werde aktive Diskussionen mit den Arbeitnehmervertretern suchen, aber: "Es gibt nicht viel Raum für Kompromisse, da wir sonst die Probleme nicht lösen werden."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 21.06.2018 - 16:31 Uhr

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