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Börse

Zum Wochenstart hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.350,82 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,64 Prozent im Vergleich zum Freitag. An der Spitze der Kursliste haben die Aktien des Zahlungsdienstleisters Wirecard, der als Ersatz für die Commerzbank neu in den DAX aufgenommen wurde, entgegen dem Trend kräftig zugelegt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Schulz hält Vereinbarungen zur Eurozonen-Reform für unzureichend


Martin Schulz / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der frühere SPD-Vorsitzende Martin Schulz hält die deutsch-französischen Vereinbarungen von Meseberg zur Reform der Eurozone für zu zaghaft. "Es sind gute Schritte gemacht worden. Aber die Ergebnisse sind nicht ausreichend", sagte Schulz dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Freitagsausgaben).

"In vielen Punkten werden wir noch weiter gehen müssen." Schulz sagte, die Ungleichgewichte in der EU könne man nicht mit ein paar Euro ausgleichen. "Wir brauchen viel mehr Geld im Investitionshaushalt", so der frühere Präsident des Europäischen Parlaments. "Wir müssen Mut für einen leidenschaftlichen Aufbruch für Europa fassen." Eine überwältigende Mehrheit in der Bevölkerung wolle mehr Zusammenarbeit in Europa. Der frühere SPD-Chef warnte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor einem Einknicken gegenüber der CSU beim Thema Europa. "Ich kann der Kanzlerin nur raten, jetzt keine Angst vor ein paar Radikalen in der CSU zu haben", so Schulz. "Diesen Teilen des Koalitionsvertrags hat auch die CSU zugestimmt. Sie sollten sich an ihre eigenen Beschlüsse halten." Schulz erneuerte seine Forderung nach Vereinigten Staaten von Europa: "Wir haben jetzt die Chance, dieses einzigartige europäische Einigungswerk weiterzuentwickeln, bevor wir wieder in die nächste Krise rutschen und sich die Völker voneinander entfremden." Wo die nationale Souveränität an ihre Grenze stoße, sei ergänzend europäische Souveränität erforderlich: "Dieser Geist sollte uns lenken."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 21.06.2018 - 14:59 Uhr

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