Montag, 24. September 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

FDP-Chef Lindner: "Frau Merkel ist politisch erschöpft"
INSA: Union und SPD verlieren - Oppositionsparteien legen zu
Umfrage: 31 Prozent trauen AKK erfolgreiche Kanzlerkandidatur zu
Hofreiter: Seehofer holt "AfD-Berater in die Regierung"
Mann wehrt sich gegen Zwangseinweisung: 1 Toter und 3 Verletzte
Asylrechtler: EU-Plan rechtlich möglich
Rentenlast der DDR: Sachsen-Anhalt muss Millionen zahlen
SPD-Vize Stegner: Seehofer soll Provokationen einstellen
Unwetter "Fabienne" fordert erstes Todesopfer in Bayern
Pflegebeauftragter regt "Elterngeld" für pflegende Angehörige an

Newsticker

21:00Verkehrsminister setzt in 65 Metropolregionen auf Umtauschprämien
18:06Polizei wegen Bedrohung von Pussy-Riot-Aktivisten eingeschaltet
17:46DAX im Minus - Neuling Wirecard legt kräftig zu
17:11Bericht: Zusagen für Baukindergeld frühestens im März 2019
16:21Mann wehrt sich gegen Zwangseinweisung: 1 Toter und 3 Verletzte
16:02FDP: Neuer Maaßen-Job deutlich teurer als Versetzung in Ruhestand
15:35Immer mehr Sportbootführerscheine
15:29SPD-Linke Mattheis hält Seehofer für nicht mehr tragbar
15:00INSA: Union und SPD verlieren - Oppositionsparteien legen zu
14:53Richterbund lobt EU-Klage gegen Polens Justizreform
14:47SPD-Politiker Castellucci will weiter Seehofers Entlassung
14:25Unterlegener OB-Kandidat wirft CDU in Meißen "Tabubruch" vor
13:44CDU will flächendeckende Fahrverbote vermeiden
13:24Bildungsministerin will Förderschulen erhalten
13:05Alexander Nouri neuer Trainer beim FC Ingolstadt

Börse

Zum Wochenstart hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.350,82 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,64 Prozent im Vergleich zum Freitag. An der Spitze der Kursliste haben die Aktien des Zahlungsdienstleisters Wirecard, der als Ersatz für die Commerzbank neu in den DAX aufgenommen wurde, entgegen dem Trend kräftig zugelegt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bundesregierung kritisiert Menschenrechtslage in der Türkei


Türkische Flagge / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Wenige Tage vor den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in der Türkei hat sich die Bundesregierung ungewohnt scharf zur Lage der Menschenrechte am Bosporus geäußert. "Insbesondere hinsichtlich des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Rechtsstaatlichkeit sieht die Bundesregierung eine negative Entwicklung", erklärte Europa-Staatsminister Michael Roth (SPD) in der Antwort auf eine Anfrage der Linken, über die die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" in ihren Donnerstagsausgaben berichten. Roth kritisierte "ernsthafte Rückschritte im Justizbereich und eine Schwächung der justiziellen Unabhängigkeit".

90 Prozent der Medien stünden unter der Kontrolle von regierungsnahen Konzernen. Vor diesem Hintergrund rücke eine EU-Mitgliedschaft Ankaras in weite Ferne. "Die Frage nach Öffnung weiterer Beitrittskapitel mit der Türkei steht derzeit nicht im Raum." Laut Außenamt (Stand: 1. Juni) wurden in der Türkei seit dem Putschversuch vor zwei Jahren 117.101 Personen festgenommen. Ihnen wirft die türkische Regierung vor, Anhänger der sogenannten Gülen-Bewegung und damit für den Umsturzversuch mitverantwortlich zu sein. 53.342 Personen befänden sich immer noch in Haft, darunter sechs deutsche Staatsbürger. 29 Deutsche dürften die Türkei nicht verlassen. Zehn Abgeordneten der oppositionellen HDP sei das Parlamentsmandat entzogen worden, weitere zehn säßen im Gefängnis. Allein 2016 habe die türkische Justiz 4.187 Strafverfahren wegen angeblicher Beleidigung von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan eingeleitet. Linken-Vizefraktionschefin Sevim Dagdelen sprach von einem vernichtenden Urteil der Bundesregierung. "Von freien und fairen Wahlen am kommenden Sonntag kann keine Rede sein, nicht zuletzt angesichts der anhaltenden Inhaftierung des HDP-Präsidentschaftskandidaten Selahattin Demirtas und Tausender weiterer HDP-Mitglieder", sagte Dagdelen dem RND.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 21.06.2018 - 14:57 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung