Sonntag, 24. Juni 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bayerns Innenminister spricht von "Antrags-Touristen"
Trittin warnt Seehofer vor Merkel-Sturz
SPD-Vize Stegner zieht rote Linie im Asylstreit
Bundesinnenministerium: Migranten wollen nach Westeuropa
Hans warnt Union vor Koalitionsbruch
Niedersachsens Innenminister: Flächendeckende Kontrollen unmöglich
Tony Blair verteidigt Angela Merkel
CSU-Vize Weber will Unterstützung Merkels
Schäuble: Merkel bleibt bei Richtlinienentscheidung keine Wahl
Emnid: Große Koalition ohne Mehrheit

Newsticker

21:54Kolumbien gewinnt - Polen bei Fußball-WM ausgeschieden
20:30Türkei-Wahl: Erdogan laut offizieller Zahlen mit absoluter Mehrheit
19:56Merkel bleibt nach Mini-Gipfel unbestimmt
18:51Fußball-WM: Senegal unentschieden gegen Japan
18:00++ EILMELDUNG ++ Türkei-Wahl: Erste Zahlen zeigen absolute Mehrheit für Erdogan
17:49Hamilton gewinnt Formel-1-Rennen in Frankreich
17:44++ EILMELDUNG ++ Hamilton gewinnt Großen Preis von Frankreich
16:58SPD-Vize Stegner zieht rote Linie im Asylstreit
16:48CDU-Wirtschaftsrat kritisiert Merkels Pläne für Eurozonen-Budget
16:25Berti Vogts: Boateng hat sich fürs Team geopfert
16:1871-Jähriger stirbt bei Verkehrsunfall auf A 6 in Mittelfranken
15:53Fußball-WM: England nach Kantersieg gegen Panama im Achtelfinale
15:47Bericht: Drei Deutsche in Türkei festgesetzt
15:38Scholz verstärkt Kampf gegen Schwarzarbeit
15:21Berlin knüpft EU-Beitrittsgespräche mit Albanien an Bedingungen

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.579,72 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,54 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die Anteilsscheine von BMW, Daimler und Volkswagen rangierten mit Verlusten von mehr als einem Prozent am Ende der Liste. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

BDL-Chef will effizientere Personenkontrolle


Sicherheitskontrolle am Flughafen / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), Klaus-Dieter Scheurle, fordert eine schnellere Abfertigung der Passagiere an deutschen Flughäfen. "Nicht länger als zehn bis 15 Minuten" solle diese dauern, sagte Scheurle den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben). "Bei der Personenkontrolle sehen wir dringenden Handlungsbedarf", so der BDL-Chef.

Es gebe viel Potenzial, das man das auch in Deutschland weitaus effizienter und kundenfreundlicher machen könne als bisher. Scheurle erklärte, dass in Deutschland bisher die öffentliche Hand für die Personenkontrolle verantwortlich sei, nicht die Flughäfen selbst. Es sei ja schon heute so, dass die Bundespolizei private Firmen beauftrage. Nach Ansicht des Luftverkehrs-Präsidenten sollen die Flughäfen künftig freier agieren können: "Die Durchführungsverantwortung, also die Auswahl der Firmen und der eingesetzten Technologie sowie die Prozesse selber, müssen stärker in die Hände derer, die vor Ort und nah am Geschehen die Kontrollen steuern. Deswegen sollte, wo das möglich ist, das an die Flughäfen unter Beteiligung der Fluggesellschaften abgegeben werden." Er beklagte, dass deutsche Airports im europäischen Vergleich viel zu langsam abfertigen. "Statistisch gesehen ist zum Beispiel der Durchlauf an Flughäfen wie Brüssel, London oder Madrid an jeweils einer Kontrollspur etwa doppelt so hoch wie in Deutschland. Und Brüssel, London, Madrid oder Washington sind ja keine unsicheren Flughäfen", betonte der BDL-Präsident, der auch Chef der Deutschen Flugsicherung ist. Scheuerle sieht zugleich das weitere Wachstum der deutschen Luftfahrtbranche durch Steuerbelastungen gefährdet. "Wir hinken in Deutschland im sechsten Jahr in Folge hinter Europa her. Die europäischen Fluggesellschaften sind auch im vergangenen Jahr um 8,2 Prozent gewachsen, während unsere deutschen Unternehmen nur um 3,1 Prozent zulegen konnten - und das, obwohl in Deutschland seit Jahren die Wirtschaft brummt", kritisierte er. Als Gründe nannte Scheurle "die nationalen Sonderbelastungen wie zum Beispiel die Luftverkehrsteuer und die Art und Weise, wie der Staat in Deutschland die Kosten für die Luftsicherheit voll den Unternehmen berechnet". Von über einer Milliarde Euro, die die Steuer pro Jahr bringe, müssten die vier deutschen Fluggesellschaften 590 Millionen Euro aufbringen, erklärte er und fügte hinzu: "Die anderen 410 Millionen Euro verteilen sich auf knapp 100 internationale Airlines; das belastet deren wirtschaftliches Ergebnis kaum, hängt unseren aber wie ein Hinkelstein an den Tragflächen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 15.06.2018 - 01:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung