Dienstag, 26. März 2019
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Börse

Zum Wochenstart hat der DAX nachgelassen. Nachdem der Index am Vormittag vorübergehend im Plus war, wurde er zum Xetra-Handelsschluss mit 11.346,65 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,15 Prozent im Vergleich zum Freitagsschluss. Die Aktie von Bayer war erneut am Ende der Kursliste und ließ bis kurz vor Handelsende fast vier Prozent nach - auf den tiefsten Stand seit sieben Jahren. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Helmut Kohl verhalf politisch verfolgter Familie zur Ausreise


Helmut Kohl / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Altbundeskanzler Helmut Kohl, dessen Todestag sich am 16. Juni zum ersten Mal jährt, hat während seiner Privatreise durch die DDR im Mai 1988 einem politisch verfolgten Arzt-Ehepaar aus Dresden zur Ausreise verholfen. Johannes und Gertraud Hellinger, heute 82 und 79 Jahre alt, schilderten im "Focus" die Umstände ihrer Ausreise vor 30 Jahren. Demnach hatte die regimekritische Familie durch Zufall vom Besuch des Kanzlers erfahren und sich auf den Weg zur Semperoper gemacht.

Mit Geschick und Glück gelang es Gertraud Hellinger, ohne Eintrittskarte in die stark gesicherte Oper zu gelangen. Dort übergab sie Kohls Ehefrau Hannelore einen Bittbrief und wandte sich an den Kanzler. Der versprach ihr: "Es geht in Ordnung. Ich gebe Ihnen mein Wort." Drei Monate nach der Briefübergabe an Helmut Kohl durfte die Familie in die Bundesrepublik ausreisen. Bis dahin hatte die DDR-Führung mehr als 30 Ausreiseanträge der Eltern und ihrer beiden Söhne abgelehnt. Professor Johannes Hellinger war viele Jahre Chef der Orthopädischen Klinik der Medizinischen Akademie Dresden bis der damals 47-jährige Ordinarius 1983 wegen seiner "feindlich-negativen Einstellung zur DDR" abgesetzt wurde. Seine Söhne erhielten Berufs- und Ausbildungsverbot. "Wir hatten mit unserem Leben in der DDR abgeschlossen", sagte Johannes Hellinger. "Dort gab es für uns keine Zukunft." Nur durch den persönlichen Einsatz des Bundeskanzlers habe die Familie eine zweite Chance bekommen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 15.06.2018 - 00:00 Uhr

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