Dienstag, 19. Februar 2019
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Börse

Zum Wochenstart hat der DAX leicht nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.299,20 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,01 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Wirecard mit einem kräftigen Kurssprung von über 14 Prozent im Plus, gefolgt von Henkel und von HeidelbergCement. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Juso-Chef gegen linke Sammlungsbewegung


Kevin Kühnert / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Bundesvorsitzende der Jugendorganisation der SPD, Kevin Kühnert, erteilt einer linken Sammlungsbewegung, wie sie von Linksfraktionschefin Sahra Wagenknecht und dem ehemaligen Parteivorsitzendem beider Parteien, Oskar Lafontaine, erdacht wurde, eine Absage. Die Sammlungsbewegung werde die Probleme der politischen Linken nicht lösen, schreibt der Bundesvorsitzende der Jusos, Kevin Kühnert, im "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). Unterstützung fänden ihre Initiatoren heute vor allem bei denjenigen, die in den eigenen Parteien zuletzt politische Kämpfe verloren hätten.

"Doch aus einer Addition innerparteilicher Minderheiten wird keine Bewegung, die Mehrheiten in der Gesellschaft erstreitet", so Kühnert. Der Juso-Chef favorisiert eine andere Bündnisvariante. "Unter sicherlich schwierigen Ausgangsbedingungen bleibt die wahrscheinlichste aller linken Mehrheitsoptionen noch immer Rot-Rot-Grün, getragen von einem solidarischen zivilgesellschaftlichen Bündnis", so Kühnert. Den Initiatoren der Bewegung, Wagenknecht und Lafontaine, warf Kühnert eine verkürzte Analyse der bestehenden politischen Probleme vor. Wagenknecht und ihre Anhängerschaft verwiesen gerne darauf, dass doch in 95 Prozent der Programmatik Einigkeit bestehe und in der Arbeitsmarkt-, Steuer-, Renten- oder Wohnungspolitik alle an einem Strang zögen. In weiten Teilen stimme das sogar. "Sie bagatellisieren damit aber bewusst die Dimension des Themas, das nicht ohne Grund seit bald drei Jahren die politische Debatte in Deutschland und darüber hinaus dominiert", sagte der Juso-Chef mit Blick auf die Migrationsdebatte, die auch das Mitte-Links-Lager beherrscht habe. "Schließlich würde niemand behaupten, Rot-Rot-Grün sei bislang vordergründig an steuerpolitischen Fragen oder dem Renteneintrittsalter gescheitert", so Kühnert. Vielmehr sei es meist um die großen Themen der Weltpolitik, um Krieg und Frieden, die Nato und Globalisierung gegangen. Wagenknecht habe daraus bislang abgeleitet, dass es für die Linke im Bundestag keine Bündnisoption gebe. Heute stelle sich mehr denn je die Frage, wie es um ihre Bündnisfähigkeit in den eigenen Reihen bestellt sei, so der Chef der SPD-Jugendorganisation.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 13.06.2018 - 16:40 Uhr

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