Mittwoch, 23. Januar 2019
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Die Börse in Frankfurt hat am Mittwochmittag kaum Kursveränderungen verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.080 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,1 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Für Verunsicherung bei den Anlegern sorgte Marktbeobachtern zufolge einmal mehr der Zollstreit zwischen den Vereinigten Staaten und China. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Daniel Kehlmann befürwortet Boykott der Fußball-WM


Fußbälle / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Autor Daniel Kehlmann befürwortet einen Boykott der anstehenden Fußball-Weltmeisterschaft in Russland. Die FIFA sei eine "mafiöse Organisation", schreibt er in einem Gastbeitrag für die Wochenzeitung "Die Zeit". Unter Bedingungen, die "an Sklaverei gemahnen", baue sie ihre Fußballstadien in Gastgeberländern, die mit Bestechungsgeldern gefügig gemacht würden.

Als ein "nirgendwo als in der Schweiz geringfügig Steuern zahlender Privatverein" habe die FIFA "solch eine singuläre Machtstellung erreicht", dass sie "sogar nationales Recht nach Gutdünken aussetzen kann". Kehlmann, der seit seinem 2005 erschienenen Roman "Die Vermessung der Welt" als einer der bedeutendsten Schriftsteller Deutschlands gilt, beklagt in seinem Gastbeitrag außerdem, dass die Gastgeberländer mit der Ausrichtung der Weltmeisterschaft ein hohes finanzielles Risiko eingingen, unter dem vor allem die einheimische Bevölkerung zu leiden habe. Zugleich erziele die FIFA einen hohen Gewinn, von dem augenscheinlich nur seine Funktionäre profitierten. Kehlmann fragte: "Sind nicht alle, die trotzdem bei der WM zuschauen, `Komplizen eines skandalösen Unrechts`?" Der Boykott sei daher eine zwar "kuriose Idee, gegen die sich allerdings nichts Vernünftiges einwenden lässt". In einer vernünftigen Welt würde kein Politiker "nach Russland reisen und im Namen des Fußballs Putins Hand schütteln, während der Dissident Oleh Senzow in einem sibirischen Gefängnis dem Tod entgegenhungert, und kein Bürger daheim würde Übertragungen ansehen, bis die FIFA sich reformiert hat und Spiele nicht mehr unter unakzeptablen Bedingungen stattfinden".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 13.06.2018 - 14:57 Uhr

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