Donnerstag, 13. Dezember 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Barley: CDU bietet unter AKK viele Angriffsziele
Straßburg-Attentäter: Flucht nach Deutschland nicht ausgeschlossen
Wissenschaftler wollen neuen Umgang mit Kolonialgeschichte
Ex-EZB-Vize Constâncio fürchtet Abschwung in den USA
CDU-Innenexperte will europäisches Terrorabwehrzentrum
DAX am Mittag deutlich im Plus - Fresenius mit kräftigem Kurssprung
Humboldt-Forum-Verantwortliche gegen Rückgabe fremder Kunstobjekte
Straßburg: Staatsanwalt bestätigt terroristischen Hintergrund
Bela B.: Musik auf Spotify ist "seelenlos"
Ex-Amazon-Chefwissenschaftler empfiehlt Facebook-Urlaub

Newsticker

11:23EuGH-Urteil: Passkontrollen durch Busfahrer sind verboten
11:17Brexit-Deal: Röttgen lehnt Änderungen ab
10:34EuGH-Urteil: Rundfunkbeitrag ist rechtens
10:13Ärztepräsident begrüßt Reformvorschläge zu Paragraf 219a
09:50Tarifverdienste im Jahresdurchschnitt höher
09:37DAX startet im Plus - Deutsche Bank legt stark zu
09:30Verbraucherpreise im November um 2,3 Prozent gestiegen
09:14ProSiebenSat.1 baut E-Sport aus
08:50Weniger Gründungen größerer Betriebe von Januar bis September
08:29Öffentliche Bildungsausgaben im Jahr 2017 gestiegen
08:13Mehr genehmigte Wohnungen von Januar bis Oktober
07:48Euro-Gruppen-Chef will weitere Reformen der Währungsunion
07:31Stimmung auf dem deutschen Windkraftmarkt trübt sich ein
05:00Mützenich kritisiert Verzögerung bei Rüstungsexportrichtlinien
05:00Spahn im Streit um Psychotherapie-Reform kompromissbereit

Börse

Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Donnerstag zunächst Kursgewinne verzeichnet. Gegen 09:35 Uhr wurde der DAX mit rund 10.950 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,2 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Lahm: Deutschland soll durch EM 2024 Weltoffenheit zeigen


Philipp Lahm (FC Bayern) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Für Philipp Lahm, Kapitän der Weltmeister-Auswahl von 2014, wäre es angesichts des aktuellen politischen Klimas in Deutschland wichtig, wenn das Land die EM 2024 ausrichten dürfte. "Deutschland kann wieder zeigen, dass wir ein weltoffenes Land sind. Europa ist in Deutschland zu Gast", sagte Lahm der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwochausgabe).

"Der Fußball sorgt für unvergessliche Gemeinschaftserlebnisse, und wir brauchen diese Erlebnisse - in Deutschland wie in Europa", sagt Lahm, der als Botschafter der deutschen Bewerbung fungiert. Ein treibender Gedanke bei seinem Einsatz für die EM-Bewerbung ist für Lahm die Erinnerung an die WM 2006, der ersten Weltmeisterschaft, an der er als Spieler teilnahm. Die Begeisterung, die sich damals entfaltete, habe für identitätsstiftende Momente gesorgt - in einer Zeit, die auch nicht sorgenfrei war. "Es ist nun mal so, dass sich eine Gesellschaft nicht nur zum Besseren entwickelt. Denken Sie an die Zeit vor der WM 2006, da hatten wir auch Probleme. Damals ging es los mit der Großen Koalition, wir hatten eine hohe Arbeitslosigkeit... Aber die WM hat die Menschen auch in unserem Land wieder enger zusammengebracht", sagt Lahm. Einen ähnlichen integrativen Effekt verspreche er sich auch von einer EM in Deutschland. Dass es aktuell einige Probleme in Deutschland und Europa gebe, liege auf der Hand: "Die Flüchtlingsproblematik, der Einzug der AfD in den Bundestag, das ist alles neu", so Lahm. Umso wichtiger sei es, die Menschen wieder miteinander ins Gespräch zu bringen, in den Stadien, beim Public Viewing, beim Grillen. Deutschlands Rivale im Rennen um die EM ist die Türkei. Zuletzt sorgten zwei deutsche Nationalspieler mit türkischen Wurzeln für Aufsehen: Ýlkay Gündoðan und Mesut Özil. Sie hatten sich vor Wochen mit dem türkischen Präsidenten Recip Tayyip Erdoðan ablichten lassen; die Affäre belastet die deutsche WM-Vorbereitung, beim letzten Testspiel gab es Pfiffe. Lahm wertet das Treffen von Gündoðan und Özil mit Erdoðan als unglücklich: "Um die Fußballersprache zu bemühen: Das war ein Fehlpass", sagt Lahm. Gleichwohl: Als Propaganda für den Bewerbungsgegner sah er die Aktion nicht. "Jedenfalls habe ich es nicht so empfunden, dass sie für die türkische und gegen die deutsche Bewerbung waren. Ich glaube auch, dass sich viele türkischstämmige Bürger in Deutschland freuen würden, wenn die EM 2024 bei uns stattfinden würde", sagt Lahm: "Mesut und Ílkay haben auch bei uns hautnah erlebt, wie es 2006 war. Nicht als Spieler, aber als deutsche Bürger, in dem Land, in dem sie gelebt haben. Die Leute, die 2006 erlebt haben, sind immer noch begeistert."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 12.06.2018 - 18:49 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung