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Börse

Zum Wochenstart hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.350,82 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,64 Prozent im Vergleich zum Freitag. An der Spitze der Kursliste haben die Aktien des Zahlungsdienstleisters Wirecard, der als Ersatz für die Commerzbank neu in den DAX aufgenommen wurde, entgegen dem Trend kräftig zugelegt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Studie: Mittel für Baukindergeld reichen nicht aus


Baustelle / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (IW) Köln reichen die geplanten Mittel für das Baukindergeld nicht aus. "Die Zahl der Ersterwerber ist 2016 weiter gesunken", heißt es in einem noch unveröffentlichten Bericht des IW Köln, über den das "Handelsblatt" berichtet. So hätten nur rund 600.000 Haushalte den Schritt von der Miete ins Eigenheim gewagt.

Doch selbst auf Basis dieser geringen Zahl werde das Baukindergeld den gesteckten Kostenrahmen von zwei Milliarden Euro in dieser Legislaturperiode wohl "deutlich überschreiten". Konkret rechnet das IW Köln mit 3,25 Milliarden Euro bis zu den nächsten Bundestagswahlen. Die Kosten könnten für den Fiskus leicht ausufern, warnt das Institut. In den 600.000 Haushalten lebten vor dem Erwerb des Wohneigentums gut 270.000 Kinder. Hätten all diese Familien Anspruch auf Baukindergeld, so beliefen sich die Kosten auf 325 Millionen pro Jahr und Förderjahrgang. Die Zahl der Wechselhaushalte von Miete zu Eigentum war in den vergangenen Jahren jedoch volatil und in den Vorjahren höher. Die Kostenschätzung ist nach Darstellung des IW somit eher eine moderate Rechnung. Laut Koalitionsvertrag von Union und SPD sollen Familien für den Ersterwerb einer Wohnung oder eines Hauses 1 200 Euro pro Kind und Jahr erhalten, und zwar über einen Zeitraum von zehn Jahren. Die Einkommensgrenze liegt bei 75.000 Euro zu versteuerndem Einkommen plus 15.000 Euro pro Kind. Für das Vorhaben stehen im laufenden Haushaltsjahr 400 Millionen Euro bereit, für die gesamte Legislaturperiode sind zwei Milliarden Euro veranschlagt.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 12.06.2018 - 06:06 Uhr

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