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Börse

Zum Wochenstart hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.350,82 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,64 Prozent im Vergleich zum Freitag. An der Spitze der Kursliste haben die Aktien des Zahlungsdienstleisters Wirecard, der als Ersatz für die Commerzbank neu in den DAX aufgenommen wurde, entgegen dem Trend kräftig zugelegt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Nahles will Bundesbeauftragten für Asylwesen


Flüchtlinge auf der Balkanroute / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles will einen unabhängigen Bundesbeauftragen für das Asylwesen schaffen. "Der könnte frühzeitig internen und externen Hinweisen auf Missstände nachgehen und für Abhilfe sorgen", sagte Nahles "Spiegel-Online". Den Beauftragten brauche man, da die internen Kontrollmechanismen im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und im Innenministerium offensichtlich versagt hätten.

Nahles verteidigte außerdem ihre Äußerung, wonach Deutschland "nicht alle aufnehmen" könne. "Der Satz bleibt richtig, denn das Asylrecht enthält zweierlei: Schutz für die, die ihn brauchen, und einen handlungsfähigen Rechtsstaat." Sie habe sich zu der Frage der sicheren Herkunftsländer klar verhalten. Dies beinhalte, dass Menschen auch abgeschoben werden können. "Damit müssen wir uns beschäftigen. Wir können nicht den Eindruck erwecken, dass man ohne Weiteres in Deutschland bleiben kann, wenn der Asylantrag abgelehnt worden ist", so die SPD-Chefin. In der Migrationspolitik stünden in den kommenden Wochen viele Entscheidungen an und sie werde zu allen eine klare Position beziehen. Sie wolle realistisch und ohne Ressentiment die Fragen beantworten, die tatsächlich anstünden: "Mit klarem Bekenntnis zum Grundrecht auf Asyl, aber auch mit klarem Blick auf das, was wir tun müssen, um unsere rechtsstaatlichen Prinzipien auch durchzusetzen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 11.06.2018 - 12:34 Uhr

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