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Börse

Zum Wochenstart hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.350,82 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,64 Prozent im Vergleich zum Freitag. An der Spitze der Kursliste haben die Aktien des Zahlungsdienstleisters Wirecard, der als Ersatz für die Commerzbank neu in den DAX aufgenommen wurde, entgegen dem Trend kräftig zugelegt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Oettinger warnt nach G7-Eklat vor Überreaktionen


Günther Oettinger / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) hat nach dem Eklat beim G7-Gipfel in Kanada vor Überreaktionen gewarnt. "Der Gipfel und sein Ausgang waren ein weiterer Schritt in die falsche Richtung. Die Weltpolitik und die Weltwirtschaft sind jetzt in der schwierigste Lage seit Ende des Kalten Kriegs", sagte Oettinger dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Montagsausgaben).

"Der Präsident der USA trägt Verantwortung dafür, dass die Erwartungen an den Gipfel schon im Vorfeld gering waren." Die Abschlusserklärung sei zwar von seinen Sherpas mitgetragen, dann aber vom ihm persönlich per Tweet wieder zerstört worden. "Wichtig ist, dass die Europäer und Kanada besonnen bleiben und in keiner Form überreagieren", sagte Oettinger. "Jetzt ist Gelassenheit gefragt. Wir müssen jetzt abwarten, welche weitere Entwicklung es im Handelsstreit gibt." Oettinger beklagte weitgehende Funkstille in den Gesprächen mit der Trump-Administration. "Die Fachleute, die Trump zu Beginn in seiner Regierung hatte, sind inzwischen zurückgetreten oder öffentlich gedemütigt worden. Viele sind durch Frauen und Männer ersetzt worden, die seiner Linie widerspruchslos folgen", so der CDU-Politiker. Der EU-Kommissar setzt jedoch im Handelsstreit trotz des gescheiterten Gipfels weiter auf ein Umdenken in Washington. "Die Stimmen in der amerikanischen Wirtschaft, die Trump warnen, werden deutlich stärker", sagte Oettinger. Er glaube zwar nicht, dass Trump die Strafzölle auf Aluminium und Stahl rasch wieder zurücknehmen werde: "Aber er wird sich weitere Schritte der Eskalation - etwa höhere Zölle für Autos aus Europa - sehr genau überlegen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 10.06.2018 - 15:17 Uhr

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