Montag, 15. Oktober 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Verdi sieht Amazon "auf dem Weg zu einem globalen Monopol"
SPD-Generalsekretär hält GroKo-Aus für möglich
Entwicklungsminister: Wir können Aids jetzt besiegen
Opel steht Rückruf von 100.000 Diesel-Autos kurz bevor
Maschinenbau-Studie: Digitalisierung erhöht Produktivität kaum
EU wehrt sich gegen russische Cyberangriffe
DAX dreht am Mittag ins Plus - Euro stärker
Brexit: Grüne warnen vor Zugeständnissen
Geiselnahme am Kölner Hauptbahnhof beendet
Spahn warnt SPD vor GroKo-Ausstieg

Newsticker

22:12US-Börsen schwächer - Euro stärker
21:51Hintergründe der beendeten Geiselnahme in Köln weiterhin unklar
20:29Fraktionschef der NRW-SPD drängt auf Ende der GroKo
20:15SPD-Abgeordnete in Schleswig-Holstein fordern Ende der GroKo
18:30Fresenius erwartet 2019 erste Umsätze mit eigener Humira-Version
18:23Nach Bayern-Wahl: SPD-Politiker greifen CSU an
18:08Pfefferspray-Einsatz bei G20 bleibt ohne Konsequenzen
17:55Senkung der Unternehmenssteuern: BDI begrüßt Altmaiers Plan
17:47CSU-Experte Schlemmer: Wahlergebnis kein "Niedergang" der CSU
17:43DAX im Plus - Euro stärker
17:22Opel steht Rückruf von 100.000 Diesel-Autos kurz bevor
15:55Söder soll bayerischer Ministerpräsident bleiben
15:36Spahn warnt SPD vor GroKo-Ausstieg
15:19Brexit: Grüne warnen vor Zugeständnissen
15:16Geiselnahme am Kölner Hauptbahnhof beendet

Börse

Zum Wochenstart hat der DAX zugelegt und ist damit auf Erholungskurs. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.614,16 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,78 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsende die Aktien von Volkswagen, Merck und Bayer. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Habeck: Bundesinnenministerium blieb bei Asyl-Prognose stur


Flüchtlingslager Idomeni / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Im Frühjahr 2015 gab es einen Streit zwischen der Kieler Landesregierung und dem Bundesinnenministerium. Das sagte der Kieler Umweltminister und Grünenvorsitzende Robert Habeck der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS). Der Bund rechnete damals mit 300.000 Flüchtlingen.

Habeck in der FAS: "Wir haben uns aber den typischen Verlauf eines Jahres angeschaut. Von Frühjahr bis Herbst kommen erfahrungsgemäß die meisten Flüchtlinge. Das haben wir im Februar hochgerechnet und kamen auf 600.000. Also haben wir den Bund inständig gedrängt, die Prognose zu erhöhen, damit die Behörden gewappnet sind." Das Bundesinnenministerium sei aber stur geblieben. Der damalige SPD-Ministerpräsident Torsten Albig habe sich sogar vorwerfen lassen, er würde Panik schüren, so Habeck in der FAS. "Es gehört also zur Ehrlichkeit, zu sagen, dass allen bekannt war: Die Behörde war schon damals strukturell überfordert. Lange also bevor die Kanzlerin im September ihre Entscheidung traf." Habeck sagte der FAS weiter: "Wir haben damals den entsprechenden Haushaltstitel mehr als verdreifacht, auf etwa 280 Millionen Euro, und wir haben dann weitere Kapazitäten aufgebaut. Das half uns, als im September und Oktober die vielen Flüchtlinge auf einmal kamen. Und trotzdem mussten wir improvisieren." Dass der Bund Jahre lange nur auf Sicht gefahren sei und die Strukturen nicht der Wirklichkeit angepasst habe, "hat sich dann gerächt", so Habeck in der FAS.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 10.06.2018 - 07:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung