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Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

HDP fordert besseren Schutz für türkische Regierungskritiker


Botschaft der Türkei in Deutschland / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Ko-Vorsitzende der türkischen Oppositionspartei HDP in Deutschland, Leyla Imret, fordert besseren Schutz für türkische Regierungskritiker in der Bundesrepublik. "Der deutsche Staat sollte die Anhänger der türkischen Opposition besser schützen", sagt Imret der "Welt am Sonntag". Auch in der Bundesrepublik erlebten türkische Regierungskritiker Druck aus dem Lager von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan.

Auch gegen Einrichtungen ihrer Partei habe es bereits Angriffe gegeben. "Viele von uns leben in Deutschland im Exil, weil sie in der Türkei für demokratische Werte gekämpft haben. Wenn wir jetzt auch in Deutschland Angst haben müssen, dann ist das ein Skandal für die deutsche Demokratie." Nach veröffentlichten Zahlen seien mindestens 600 türkische Geheimagenten in Deutschland aktiv. "Die haben hier nichts zu suchen", sagt Imret. Die linksalternative und prokurdische HDP eröffnet an diesem Sonntag ihre offizielle Vertretung in Berlin. In der Türkei sind zahlreiche ihrer Funktionäre inhaftiert, einschließlich ihres Präsidentschaftskandidaten Selahattin Demirtas. Bei der letzten Parlamentswahl erreichte die Partei mehr als zehn Prozent der Stimmen. Mit ihrem verstärkten Engagement in Deutschland will die HDP auch mehr Stimmen türkischer Wähler in der Bundesrepublik bei der Parlaments- und Präsidentenwahl am 24. Juni erreichen. Natürlich wisse man, dass eine Mehrheit der Türken in Deutschland für Erdogans Verfassungsreform gestimmt habe, sagt Imrets Ko-Vorsitzender Sinan Önal der "Welt am Sonntag". "Aber damals lag die Wahlbeteiligung auch nur bei 40 Prozent. Das wollen wir ändern. Diesmal können wir in Deutschland 50 Prozent der Stimmen holen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 10.06.2018 - 00:00 Uhr

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