Montag, 25. Juni 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

SPD-Vize Stegner zieht rote Linie im Asylstreit
Merkel bleibt nach Mini-Gipfel unbestimmt
Berti Vogts: Boateng hat sich fürs Team geopfert
CDU-Wirtschaftsrat kritisiert Merkels Pläne für Eurozonen-Budget
Linke: Bundesregierung muss Flüchtlinge von "Lifeline" aufnehmen
Hamilton gewinnt Formel-1-Rennen in Frankreich
Wagenknecht wirbt für linke Sammlungsbewegung
Hartz-IV-Sanktionen: Zwei Milliarden Euro von Jobcentern einbehalten
Türkei-Wahl: Erste Zahlen zeigen absolute Mehrheit für Erdogan
Meuthen wirft CSU "Symbolpolitik" vor

Newsticker

13:51Zentralrat der Muslime kritisiert "Pseudodebatte um Burkinis"
13:29Türkische Gemeinde weist Kritik an AKP-Wählern in Deutschland zurück
13:13Bund senkt Ausgaben für Langzeitarbeitslose um 600 Millionen Euro
13:03Linken-Chef nennt Oettingers "Gnadengesuch" für Merkel erschütternd
12:31DAX weitet Verluste nach Ifo-Daten aus
12:18Ein Toter und sechs Verletzte bei Unfall in Unterfranken
11:47Schwesig sorgt sich um GroKo-Fortbestand in Berlin
11:39Dagdelen verlangt Stopp der EU-Vorbeitrittshilfen für die Türkei
11:28Linke: Bundesregierung muss Flüchtlinge von "Lifeline" aufnehmen
11:05Städtetag setzt weiter auf Baukindergeld
10:38Preisniveau in Deutschland fünf Prozent über EU-Durchschnitt
10:05Ifo-Geschäftsklimaindex im Juni auf 101,8 Punkte gesunken
10:01++ EILMELDUNG ++ Ifo-Geschäftsklimaindex im Juni gesunken
09:57Greenpeace fordert Aus für 20 Kohlekraftwerke bis 2020
09:41Lambsdorff: Merkel kann Seehofer nicht im Amt lassen

Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Montagmittag deutliche Kursverluste verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 12.389 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 1,5 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Anteilsscheine von Beiersdorf, Fresenius und Henkel. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Postgewerkschaft befürchtet Entlassungen


Postbotin / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Postgewerkschaft befürchtet Entlassungen wegen der hoch gesteckten Gewinnziele des DAX-Konzerns. Für das Geschäftsjahr 2020 hat die Post fünf Milliarden Euro Gewinn vor Steuern angekündigt. "Das kann der Vorstand nur schaffen, wenn er weiter am Personal spart", sagte Christina Dahlhaus, Chefin der Kommunikationsgewerkschaft DPV (DPVKOM) der "Welt am Sonntag".

Sie sehe mit Sorge, dass es in gut einem Jahr wieder möglich sein werde, Mitarbeiter bei der Post zu entlassen. Zu dem Zeitpunkt läuft der Kündigungsschutz aus. Das von Postchef Frank Appel ausgerufene Gewinnziel bezeichnete Dahlhaus als "exorbitant". Als weitere Folge sieht Dahlhaus die Gefahr, dass das Management alles versuchen werde, den Haustarifvertrag der Post AG zu unterwandern. Dabei geht es vor allem um die Pläne, die Billigtochter Delivery mit der Arbeit in der Post AG zusammenzulegen. "Wir wollen verhindern, dass in ein und demselben Betrieb unterschiedliche Löhne gezahlt werden", sagte die Gewerkschaftschefin der Zeitung. Die Beschäftigten der 46 Delivery-Gesellschaften werden nach den unterschiedlichen Tarifverträgen der Logistikbranche bezahlt. Die Löhne sind bis zu 25 Prozent niedriger als im Postkonzern. Der geplante Gesamtbetrieb könnte einen Einstieg in diese Bezahlung auch für die anderen Zusteller bringen. "Delivery kann eine Blaupause für alle möglichen Veränderungen sein", sagte Dahlhaus. Deshalb fordere ihre Gewerkschaft einen eigenen Haustarifvertrag für die Tochtergesellschaften. Auch um die befristeten Arbeitsverträge der Post und die Praxis der Entfristung gab es zuletzt Streit, weil dies an eine Höchstgrenze bei den Krankheitstagen gekoppelt ist. "Moralisch halte ich das für verwerflich. Es sind nicht nur die 20 Krankheitstage in zwei Jahren", sagte Dahlhaus der "Welt am Sonntag". Wer entfristet werden wolle, dürfe mit seinem Zustellauto in demselben Zeitraum nicht mehr als zwei Unfälle mit zusammen 5000 Euro Schaden verursacht haben. "Das alles führt dazu, dass die Beschäftigten selbst dann arbeiten, wenn sie krank sind", sagte Dahlhaus. Eine Probezeit von sechs Monaten reiche aus, um die Leistung einschätzen zu können. Zudem fordert sie in dem Interview, dass für sogenannte Kettenbefristungen eine zeitliche Obergrenze eingeführt werden müsse. Ebenso kritisiert die Gewerkschaftschefin die Arbeitsbedingungen der Post. "So wie heute ist die Arbeit für viele Briefträger und Paketboten kaum mehr zu schaffen", sagte Dahlhaus. Der Krankenstand liege über das Jahr hinweg bei etwa zehn Prozent. "In keinem anderen DAX-Unternehmen ist sie so hoch", sagte Dahlhaus. Ältere Postzusteller müssten dringend entlastet werden und zum Beispiel Zeitzuschläge für ihre Touren bekommen. Generell müssten die Zustellbezirke verkleinert und die Zustellmengen verringert werden. "Wichtig wäre es aber auch, dass alle Kunden ihren Stammzusteller zurückbekommen. Er ist die Vertrauensperson und das Aushängeschild", sagte Dahlhaus. Warum die Post diese Kundenbindung in weiten Teilen kaputt gemacht habe, verstehe sie nicht. Die Kommunikationsgewerkschaft DPV (DPVKOM) vertritt die Interessen der Beschäftigten bei Post, Postbank, Telekom sowie in Callcentern. Die Spartengewerkschaft hat gut 20.000 Mitglieder.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 09.06.2018 - 13:26 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung