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Zum Wochenausklang hat der DAX kräftig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.364,17 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,61 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Als Auslöser wurden die am Morgen veröffentlichten Daten des Einkaufsmanagerindex für die Industrie, sowohl in Deutschland als auch in der EU, genannt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bundestagspräsident kritisiert CSU-Rhetorik


Wolfgang Schäuble / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hat die CSU für ihre Rhetorik in der Flüchtlings- und Innenpolitik kritisiert. "Meine Überzeugung ist: Radikale oder extreme Strömungen bekämpft man nicht erfolgreich, indem man versucht, sie verbal zu übertrumpfen", sagte Schäuble der "taz" (Samstagsausgabe). "Die Unionsparteien sind in der Regierung. Sie müssen die zugrunde liegenden Probleme lösen - und erklären, warum es manchmal keine einfachen Lösungen gibt."

Mit Blick auf CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt, der von einer "Anti-Abschiebe-Industrie" gesprochen hatte, sagte Schäuble weiter: "Ich bin nicht für Verbalradikalismus, sondern für Lösungen." Luther habe gesagt, man solle dem Volk aufs Maul schauen, sagte Schäuble. "Aber das heißt nicht, dass wir ihm nach dem Munde reden müssen." Das repräsentative System funktioniere nur, wenn die Menschen darauf vertrauten, dass Politiker ihre Probleme lösten. Wolfgang Schäuble ist seit Oktober 2017 Präsident des Bundestages. Davor war er acht Jahre lang Bundesfinanzminister. Nach Ansicht vieler Kommentatoren hat die CSU hauptsächlich wegen der anstehenden Landtagswahl in Bayern den Tonfall nach rechts verschoben. Nach derzeitigen Umfragen könnte die CSU ihre absolute Mehrheit verlieren. In Bayern hatten bei der Bundestagswahl 12,4 Prozent der Wähler für die AfD gestimmt und damit deutlich mehr als im westdeutschen Durchschnitt.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 08.06.2018 - 11:24 Uhr

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