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Am Donnerstag hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.511,91 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,44 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Kurz vor Handelsschluss waren allein die Aktien von Fresenius, Linde, Adidas und Merck im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Stahlknecht will bei Abschiebungen mehr Druck auf Herkunftsländer


Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) hat mehr Druck auf die Heimatländer von abgelehnten Asylbewerbern gefordert, ihre Bürger zurückzunehmen. Circa 40 Prozent derjenigen, die Deutschland verlassen müssten, könnten deshalb nicht abgeschoben werden, weil die Herkunftsstaaten sie nicht zurücknähmen, sagte der CDU-Politiker am Donnerstag im RBB-Inforadio. "Insofern geht unser Appell an die Bundesregierung, und damit auch an Horst Seehofer, aber auch an den Bundesaußenminister, dementsprechende Gespräche zu führen, darüber nachzudenken, Entwicklungshilfe zu kürzen und damit auch Druck auszuüben, oder bei Ländern, die wirtschaftlich mit uns zusammenarbeiten wollen, die Visaerteilung zu erschweren."

Dann komme Bewegung in die Sache. Es nütze nichts, wenn Bundesländer eigene Abschiebeflugzeuge charterten, am Ende haben sie aber "in Anführungsstrichen die Passagiere nicht, weil sie diejenigen, die sie abschieben wollen, nicht abschieben können, weil die Herkunftsstaaten sie nicht zurücknehmen". Das halte er auch für wichtiger als die Ankerzentren-Frage. Stahlknecht machte außerdem deutlich, dass Asylbewerber in den geplanten Ankerzentren nicht eingesperrt werden: "Die werden nicht eingezäunt und nicht kaserniert und auch nicht inhaftiert. Das sage ich ganz deutlich." Man werde keine Lager mit Wachtürmen und Wachmannschaften haben. "Das findet hier nicht statt", sagte Stahlknecht. Man habe über 20 Jahre Erfahrung mit einer Erstaufnahmeeinrichtung, in der bis zu 2.000 Asylsuchende gelebt haben, die sich in der Umgebung frei bewegen könnten. Alles andere sehe er auch nicht von der Verfassung gedeckt.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 07.06.2018 - 09:55 Uhr

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