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Börse

Zum Wochenstart hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.350,82 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,64 Prozent im Vergleich zum Freitag. An der Spitze der Kursliste haben die Aktien des Zahlungsdienstleisters Wirecard, der als Ersatz für die Commerzbank neu in den DAX aufgenommen wurde, entgegen dem Trend kräftig zugelegt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Grünen-Politikerin Brantner kritisiert deutsche Antwort auf Macron


Angela Merkel und Emmanuel Macron / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Grünen-Europaexpertin Franziska Brantner hält die deutsche Antwort auf die Europavorschläge des französischen Präsidenten Emmanuel Macron für unzureichend, um Europa krisenfest zu machen. "Wir fordern von der Bundesregierung, dass sie mehr Klarheit in die nebulösen und teils widersprüchlichen Vorschläge zur Reform Europas bringt", sagte Brantner der "Heilbronner Stimme" (Donnerstagsausgabe). "Solide Europapolitik macht man nicht mit vagen Sprüchen per Sonntagszeitung. Ich sehe enormen Erklärungsbedarf. Deshalb habe ich die Erwartung, dass wir die Zukunft Europas jetzt hochrangig im Bundestag diskutieren."

Was bisher auf dem Tisch liege, reiche nicht, um die anstehenden Herausforderungen zu meistern. So könne keine ernstzunehmende Antwort auf Macrons Vorschläge aussehen. "Das ist zu wenig, um Europa krisenfest zu machen." Brantner untermauerte ihre Kritik mit Beispielen: "Beim Europäischen Währungsfonds setzt Kanzlerin Merkel auf zwischenstaatliche Lösungen statt parlamentarischer Kontrolle." Wer auf mehr Hinterzimmer statt auf mehr demokratische Legitimation setze, gieße aber Öl ins Feuer der Populisten. "Sonntagszeitungslesern verspricht Frau Merkel nun mehr gemeinsame Investitionen, damit wirtschaftliche Unterschiede innerhalb der EU abgebaut werden können, im gleichen Atemzug deckelt sie die deutschen Beiträge für den EU Haushalt so, dass ein relevanter Zuwachs an Investitionsmitteln gar nicht möglich wäre." Diese Rechnung gehe nicht auf. Nach monatelangem Widerstand signalisiere Merkel Unterstützung für europäische Spitzenkandidaten, wohlwissend, dass ihre Parteienfamilie und allen voran die Union im Europaparlament diesen Vorschlag längst "gekillt" habe. Auch die SPD stehe in der Pflicht, mehr für Europa einzutreten. "Ende Juni sollen auf dem europäischen Gipfeltreffen die nächsten Schritte zur Reform Europas festgezurrt werden. Selten kam es so drauf an wie jetzt: Deswegen muss endlich auch die SPD das Rückgrat beweisen in der Koalition für ihre pro-europäischen Wahlkampfversprechen zu kämpfen", so Brantner. Zur Krisenabwehr brauche Europa endlich "starke Brandmauern statt luftiges Flickwerk", wie es von der Regierung derzeit komme. Am Donnerstag steht das Thema Europa auf der Tagesordnung des Bundestages. In einem gemeinsamen Antrag fordern Brantner, Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter und andere einen Zukunftsfonds und ein Stabilisierungsbudget für mehr gemeinsame Investitionen in der EU, einen Europäischen Währungsfonds, der auch vom Europäischen Parlament kontrolliert werden soll, und einen stärkeren Fokus auf die soziale Dimension der Wirtschafts- und Währungsunion.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 07.06.2018 - 07:58 Uhr

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