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Börse

Zum Wochenstart hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.350,82 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,64 Prozent im Vergleich zum Freitag. An der Spitze der Kursliste haben die Aktien des Zahlungsdienstleisters Wirecard, der als Ersatz für die Commerzbank neu in den DAX aufgenommen wurde, entgegen dem Trend kräftig zugelegt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Barley will gegen Facebooks Filterblasen vorgehen


Facebook / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) will Facebook-Nutzer aus ihren Filterblasen befreien. In der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagausgabe) forderte sie eine europäische Regelung. Als Beispiel nannte Barley Impfgegner, denen auf Facebook nur noch Artikel über die Gefahren von Impfungen angezeigt würden.

"Wenn man sich intensiv nur mit dem Thema Impfschäden auseinandersetzt, werden einem eher Artikel eingeblendet, die sich kritisch mit dem Thema Impfen auseinandersetzen. Informationen, die sagen, dass das Impfen von Kindern wichtig ist, fallen dagegen hinten runter", sagte die Ministerin. Das soll sich ändern. Die Kritik an dem Vorhaben hält sie für unberechtigt. "Sobald man die Filterblasen einmal anpiekst, schreien alle: Das geht dann ja auch an meine Filterblase und in der möchte ich bleiben!" Die Bundesjustizministerin kritisiert zudem die Information der Öffentlichkeit über die neuen Datenschutzregeln. "Den Vorwurf, den die zuständigen Stellen sich gefallen lassen müssen, ist vielleicht, dass sie noch aktiver hätten informieren müssen." Dennoch sei die DSGVO ein "Meilenstein für den Verbraucherschutz". Ein Absage erteilte Barley, dem Wunsch, dass der Bund sich an der Finanzierung von neuen Richterstellen beteiligt. Unter dem Titel "Pakt für den Rechtsstaat" hatten die Koalitionsparteien 2.000 neue Richterstellen gefordert. Eine Kostenbeteiligung des Bundes "verbietet das Grundgesetz", sagte Barley. Von den 16 Ministerpräsidenten seien 14 unmittelbar in den Koalitionsverhandlungen dabei gewesen. "Ihnen allen war bewusst, dass der Bund den Ländern nicht Richterstellen bezahlen kann."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 06.06.2018 - 19:30 Uhr

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