Montag, 25. Juni 2018
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Die Börse in Frankfurt hat am Montagmittag deutliche Kursverluste verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 12.389 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 1,5 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Anteilsscheine von Beiersdorf, Fresenius und Henkel. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Fremdenfeindliche Übergriffe verlagern sich in den Alltag


Flüchtling / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die fremdenfeindlichen Übergriffe in Deutschland verlagern sich zunehmend von Anschlägen auf Asylbewerberheime hin zu alltäglichen Angriffen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hervor, über welche die "Neue Osnabrücker Zeitung" (Dienstagsausgabe) berichtet. Demnach verzeichnete die Statistik knapp 300 Angriffe auf Asylbewerber und Flüchtlinge außerhalb ihrer Unterkünfte.

Darunter waren 64 direkte Attacken auf Personen, zum Beispiel mit Waffen. Dabei wurden 47 Menschen verletzt, darunter ein Kind. Diese Zahl der Angriffe ist noch genauso hoch wie im letzten Quartal 2017. Allerdings gab es im ersten Quartal nur noch 42 Sachbeschädigungen und Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte. Das war der niedrigste Wert seit 2014, also vor der Flüchtlingskrise. Alle diese Taten wurden von der Polizei als rechtsextremistisch motiviert eingestuft. Außerdem zählte die Polizei von Januar bis März 25 Delikte gegen Hilfsorganisationen beziehungsweise ehrenamtliche und freiwillige Helfer, die Flüchtlinge unterstützen. 17 der Taten hatten einen rechtsextremen Hintergrund. "Diese Angriffe zeigen die alltägliche Gefahr von Alltagsrassismus und rechter Gewalt", warnte die Linken-Abgeordnete Ulla Jelpke, die die Anfrage gestellt hatte. Als Ursache dafür sieht Jelpke die Hassreden gegen Flüchtlinge: "Die alltägliche Hetze gegen Geflüchtete - jetzt auch von der AfD im Bundestag - hat konkrete Auswirkungen." Es müsse endlich Schluss sein mit der Stimmungsmache gegen Geflüchtete.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 05.06.2018 - 07:45 Uhr

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