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Börse

Am Donnerstag hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.511,91 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,44 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Kurz vor Handelsschluss waren allein die Aktien von Fresenius, Linde, Adidas und Merck im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Baulandpreise für Wohnhäuser seit 2008 um 35 Prozent gestiegen


Leerstehendes Grundstück in Kreuzberg / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Baulandpreise haben sich bundesweit seit der Finanzmarktkrise deutlich verteuert. Zwischen 2008 bis 2016 stiegen die Grundstückspreise für Wohnimmobilien durchschnittlich um rund 35 Prozent. In den Jahren davor zwischen 2000 und 2007 waren die Preise um elf Prozent geklettert.

Dies geht aus einer Antwort des Bundesbauministeriums auf eine Anfrage der Grünen hervor, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben) berichten. Die Preise stiegen damit stärker als die Inflationsrate. Zwischen den Bundesländern gibt es deutliche Unterschiede. Am teuersten sind die Baulandpreise für Mehrfamilienhäuser (mittleres Preisniveau) in mittleren Lagen in Berlin mit 880 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von Hamburg mit 850 Euro und Baden-Württemberg mit 260 Euro. Am günstigsten ist Bauland in Thüringen und Sachsen-Anhalt mit je 40 Euro. Bei Eigenheimen in mittleren Lagen liegt wiederum Hamburg mit 480 Euro an der Spitze, gefolgt von Berlin mit 280 Euro, während alle fünf ostdeutschen Bundesländer mit 40 bis 50 Euro pro Quadratmeter die Schlusslichter bilden. Die Sprecherin für Stadtentwicklung der grünen Bundestagsfraktion, Daniela Wagner, verlangt eine Änderung des Baugesetzes: "Statt zu spekulieren, muss der Bund eine Vorreiterrolle bei der Bereitstellung und Sicherung von bezahlbaren Grundstücken einnehmen." Der Präsident des Spitzenverbands der Wohnungswirtschaft GdW, Axel Gedaschko, kritisierte, die Baulandpreise ließen bezahlbaren Wohnungsbau in den Ballungsräumen bereits heute nicht mehr zu. In Großstädten machten die Grundstückskosten bei einem Wohnungsneubau im Schnitt bereits knapp 20 Prozent der gesamten Investitionskosten aus. Den Hauptgrund für den Preisanstieg sieht Gedaschko darin, dass Städte und Gemeinden zu wenig Land in Bauland umwandelten. "Nur durch zusätzliches Bauland kann es aber gelingen, spekulative Preisübertreibungen zu bremsen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 05.06.2018 - 01:00 Uhr

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