Mittwoch, 19. Dezember 2018
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Börse

Am Dienstag hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.740,89 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,29 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Anteilsscheine der Deutschen Lufthansa mit Kursgewinnen von über zwei Prozent entgegen dem Trend kräftig im Plus, gefolgt von Covestro und von der Deutschen Post. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Primor: Merkel hat keinen Einfluss auf Netanjahus Politik


Avi Primor / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der ehemalige israelische Botschafter in Deutschland, Avi Primor, hat den Besuch des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) als PR-Veranstaltung des Premiers bezeichnet. "Es geht nur um Show", sagte Primor der "Berliner Zeitung" (Montagsausgabe). Netanjahu stehe in Israel wegen Korruptionsvorwürfen unter Druck und sei deshalb viel international unterwegs.

"Er fährt hin, er fährt her. Das soll von seinen Problemen ablenken", sagte Primor. Den angekündigten Gesprächen Merkels und Netanjahus über die Nahost-Politik sei keine Bedeutung beizumessen. Er könne nicht sehen, was beide Regierungschefs bei diesem Thema besprechen sollten, sagte Primor. "Frau Merkel wird keinen Einfluss auf Netanjahus Politik haben." Ziel des Premiers sei es, seine Regierungskoalition zusammenzuhalten. Diese sei "gegen Friedensprozesse und gegen Zugeständnisse in den besetzten Gebieten". Merkel werde natürlich versuchen, Netanjahu davon zu überzeugen, dass er mit den Palästinensern ernsthaft verhandeln soll. "Aber dieses Thema ist in ganz anderen Händen – in denen des US-Präsidenten", sagte Primor. Eine besondere Bedeutung maß der Ex-Botschafter dem vom Verteidigungsministerium geplanten Kauf israelischer Drohnen für die Bundeswehr zu. "Die israelische Rüstungsindustrie hat in Israel eine wachsende Rolle und Deutschland ist ein wichtiger Kunde. Wenn Deutschland mit uns da eine Vereinbarung trifft, machen das andere europäische Länder vielleicht auch", sagte er. Netanjahu wird am Montag zu einem Treffen mit Merkel im Kanzleramt erwartet.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 04.06.2018 - 01:00 Uhr

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