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Börse

Zum Wochenstart hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.350,82 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,64 Prozent im Vergleich zum Freitag. An der Spitze der Kursliste haben die Aktien des Zahlungsdienstleisters Wirecard, der als Ersatz für die Commerzbank neu in den DAX aufgenommen wurde, entgegen dem Trend kräftig zugelegt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Jeder zehnte Arbeitslosengeld-Empfänger muss "aufstocken"


Bundesagentur für Arbeit / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Jeder zehnte Arbeitslosengeld-Empfänger in Deutschland muss zusätzlich Hartz-IV-Leistungen beziehen, um über die Runden zu kommen. Das berichtet das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Montagsausgaben) unter Berufung auf die Antwort der Bundesagentur für Arbeit auf eine entsprechende Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann. Im alten Bundesgebiet sind es demnach neun Prozent der ALG-Empfänger, in den ostdeutschen Ländern 13,8 Prozent.

Im Jahresdurchschnitt 2017 gab es bundesweit 74.855 sogenannte Aufstocker, also Menschen, die parallel Arbeitslosengeld und Hartz-IV-Leistungen beziehen. Zimmermann, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Linksfraktion, sagte dazu: "Das Arbeitslosengeld als Versicherungsleistung, für das man oft viele Jahre eingezahlt hat, ist keine Garantie, im Falle der Erwerbslosigkeit einigermaßen finanziell über die Runden zu kommen. Der Niedriglohnbereich muss endlich effektiv bekämpft werden. Systematische Niedriglohnbeschäftigung wie Leiharbeit muss abgeschafft werden." Zimmermann forderte die Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns auf zwölf Euro pro Stunde. "Das existenzsichernde Normalarbeitsverhältnis muss für deutlich mehr Menschen möglich werden." Die Linken-Politikerin sagte, es sei wichtig, dass mehr Menschen überhaupt Zugang zum Arbeitslosengeld erhielten. "Viele erwerbslos werdende Beschäftigte fallen gleich in Hartz IV, da sie innerhalb der sogenannten Rahmenfrist keine Ansprüche auf Arbeitslosengeld aufgrund einer zu kurzen Beschäftigungszeit erwerben konnten. Die Rahmenfrist muss wieder von derzeit 24 Monaten auf 36 Monate ausgedehnt werden."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 03.06.2018 - 15:51 Uhr

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