Dienstag, 26. März 2019
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Börse

Zum Wochenstart hat der DAX nachgelassen. Nachdem der Index am Vormittag vorübergehend im Plus war, wurde er zum Xetra-Handelsschluss mit 11.346,65 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,15 Prozent im Vergleich zum Freitagsschluss. Die Aktie von Bayer war erneut am Ende der Kursliste und ließ bis kurz vor Handelsende fast vier Prozent nach - auf den tiefsten Stand seit sieben Jahren. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Chefvolkswirt der Deutschen Bank rechnet mit Ackermann ab


Deutsche Bank / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, David Folkerts-Landau, macht frühere Topmanager für die derzeitigen Schwierigkeiten des Geldhauses verantwortlich. "Die harte Wahrheit ist, dass fundamentale, strategische Entscheidungen des Managements und des Aufsichtsrates in der Zeit von Mitte der neunziger Jahre bis 2012 die Bank in diese Lage gebracht haben", sagte der Ökonom dem "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe). Die damaligen Vorstandschefs hätten eine ungezügelte und unkontrollierte Expansion im Kapitalmarktgeschäft eingeleitet, unter deren Folgen die Bank bis heute leide.

"Die Führung der Bank überließ seit Mitte der 90er Jahre die operative und strategische Kontrolle des Kapitalmarktgeschäfts den Händlern", sagte der Chefökonom. Aufsichtsrat und Vorstand hätten damals nicht verstanden, dass dies eine umgekehrte Übernahme der Bank durch die Global-Markets-Abteilung war. "Dies war der erste schicksalhafte, strategische Fehler der Führungsspitze unserer Bank." Folkerts-Landau kritisierte insbesondere Josef Ackermann, der von 2002 bis 2012 Vorstandschef der Bank war und der das Wachstum in der Investmentbank nochmals forcierte. "Ackermann war dabei auf das magische Ziel einer Eigenkapitalrendite von 25 Prozent vor Steuern fixiert. Dieses war damals aber nur unter Inkaufnahme großer finanzieller und ethischer Risiken zu erreichen." Ursprünglich habe das Geldhaus eine sehr viel ausbalanciertere Strategie gehabt, in der die anderen Bereiche ähnlich stark wachsen sollten wie das Handelsgeschäft. "Diese Balance geriet in den 2000er Jahren aus den Fugen. Darin liegt der Sündenfall." Ackermann habe es zudem versäumt, nach der Finanzkrise die Strategie zu ändern.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 21.05.2018 - 14:19 Uhr

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