Sonntag, 16. Dezember 2018
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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX im Minus geschlossen, zwischenzeitlich kräftigere Verluste habe bis zum Ende aber etwas reduziert. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.865,77 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,54 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Auf Wochensicht hat der DAX damit einen halben Prozentpunkt zugelegt und die seit Monaten andauernde Talfahrt vorerst nicht fortgesetzt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

IG-Metall sieht 70.000 Auto-Industrie-Arbeitsplätze in Gefahr


Autobahn / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der IG-Metall-Vorsitzende Jörg Hofmann sieht in der deutschen Autoindustrie bis 2030 etwa 70.000 Arbeitsplätze in Gefahr. "Wir benötigen neue Tätigkeiten für knapp 70.000 Mitarbeiter", sagte Hofmann dem "Manager Magazin" (Freitagsausgabe). Wenn der Anteil der Elektroautos bis 2030 auf 25 Prozent steige, werde fast ein Viertel der Beschäftigten im Bereich Motoren und Getriebe nicht mehr benötigt, erklärte Hofmann.

Die Montagewerke blieben zwar ausgelastet. Aber im Antriebsstrang müsse dringend etwas getan werden. "Da macht sich in den Vorständen leider mancher einen schlanken Fuß." Hofmann forderte die Unternehmen auf, ihren Mitarbeiter eine Neuorientierung zu ermöglichen. Auch der Staat müsse dabei helfen. Die Automobilindustrie beschäftigt in Deutschland gut 800.000 Menschen. Rund 320.000 davon arbeiten laut Hofmann im Bereich Antriebsstrang. Der IG-Metall-Vorsitzende ermahnte die deutschen Autohersteller, Batteriezellen künftig selbst zu fertigen. "Wenn die deutsche Industrie da den Anschluss verliert, macht sie sich nicht nur abhängig von Konzernen in Korea und China", sagte Hofmann. "Sie bekommt auch ein Innovationsproblem. Das müssen wir verhindern." Vorstellen könne er sich etwa Joint Ventures mit asiatischen Unternehmen. Hofmann ist auch stellvertretender Vorsitzender des Volkswagen-Aufsichtsrats. Zum Fall des in den USA angeklagten ehemaligen VW-Chefs Martin Winterkorn sagte er, zunächst seien die Staatsanwälte und Gerichte an der Reihe. Aber wenn sich bei der Aufklärung des Dieselskandals Haftungsthemen ergäben, "werden wir diese geltend machen. Sei es bei Herrn Winterkorn oder anderen Managern".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 18.05.2018 - 12:01 Uhr

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