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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.938,01 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,65 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Der Ifo-Geschäftsklimaindex sorgte für Rückenwind: Das Konjunkturbarometer stieg im fünften Monat des Jahres auf 102,2 Zähler, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München am Freitagvormittag mitteilte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Ex-SPD-Chef Vogel hält Putin für "berechenbarer" als Trump


Wladimir Putin / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der frühere SPD-Chef Hans-Jochen Vogel hält den russischen Präsidenten Wladimir Putin für berechenbarer als US-Präsident Donald Trump. "Wenn ich mir die Zeit anschaue, seitdem Trump das Amt des amerikanischen Präsidenten übernommen hat: Verglichen damit ist Putin mit seiner Politik berechenbarer", sagte Vogel der "Welt" (Freitagsausgabe). "Haben Sie es für möglich gehalten, dass ein amerikanischer Präsident einmal über NATO und EU abfällige Bemerkungen twittert? Ich habe das nicht für möglich gehalten, schon gar nicht seine Art der Formulierung", sagte Vogel weiter.

Mit Blick auf die von Trump inzwischen nicht mehr wiederholte einstige Bemerkung, die NATO sei "obsolet", sagte der SPD-Politiker: "Das zeigt: Trump ist nicht berechenbar." Er vermisse beim US-Präsidenten "eine Linie", sagte der frühere Bundesjustizminister: "Ohnehin kommt er mir vor wie ein Unternehmer, der einzelne Deals machen will." Zur Aufkündigung des Atomabkommens mit dem Iran durch Trump sagte Vogel, Europäer, Russen und Chinesen seien "einer nachvollziehbaren Meinung". Neue Verhandlungen seien schon deshalb nötig, um die Reformkräfte im Iran zu stärken. "Als ich die Rede von Trump im Fernsehen sah, war ich erschüttert", sagte Vogel. "Er unterscheidet in keiner Weise zwischen denen im Iran, die Reformen wollen, und denen, die sie zu verhindern suchen." Das Auftreten von Altbundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) bei der neuerlichen Amtseinführung Putins bewertete Vogel positiv. Zwischen den beiden bestehe offenbar ein sehr persönliches Verhältnis. Wenn dieses Verhältnis einen sichtbaren Ausdruck finde, akzeptiere er das: "Schröders Verbindung zu Putin könnte sogar hilfreich sein und den deutschen Interessen dienen, etwa wenn es um Informationen oder Hinweise geht", so Vogel.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 17.05.2018 - 13:53 Uhr

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