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Die Börse in Frankfurt hat zum Wochenausklang Kursverluste verzeichnet. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.561,42 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,98 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Erneut sorgte der Handelsstreit zwischen den USA und China für schlechte Stimmung bei den Anlegern. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Verfassungsschutz führte V-Mann im Umfeld von Anis Amri


Breitscheidplatz nach Anschlag auf Weihnachtsmarkt / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) hat mindestens einen Informanten im Umfeld des späteren Breitscheidplatz-Attentäters Anis Amri geführt. Das berichtet die "Welt" (Donnerstagausgabe). Demnach führte der Verfassungsschutz mindestens eine Quelle in der islamistischen Moschee "Fussilet 33" in Berlin-Moabit - auch zu einer Zeit, in der sich Amri immer wieder dort aufhielt.

Das Bundesamt wollte sich auf Anfrage nicht zur Sache äußern. In der Vergangenheit hat die Behörde erklärt, man habe "keine eigenen Erkenntnisse" zu Anis Amri gehabt. Die Causa sei ein reiner "Polizeifall" gewesen. Die neuen Erkenntnisse werfen jedoch die Frage auf, ob die Behörden mehr über Amri wussten als bislang bekannt. Wie die "Welt" aus Sicherheitskreisen erfahren haben will, soll der V-Mann erst nach dem Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz zu Amri und dessen Attentat befragt worden sein. Dabei habe die Quelle berichtet, Amri sei zuletzt öfter in der Moschee gewesen. Er habe sogar als "Imam" agiert und leitete zeitweise eine sogenannte Aqidah-Gruppe. Gemeint ist damit ein Zirkel zur Glaubenslehre. In Berlin beschäftigt sich ein neu eingesetzter Parlamentarischer Untersuchungsausschuss (PUA) des Bundestages mit dem Fall Anis Amri. Die Parlamentarier wollen vor allem etwaige Fehler und Versäumnisse der Bundesbehörden untersuchen. In Nordrhein-Westfalen und Berlin sind entsprechende Ausschüsse bereits im vergangenen Jahr eingesetzt worden.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 16.05.2018 - 18:33 Uhr

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